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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

54. Oie Struktur der führenden Geldmärkte. 
467 
Anlagen in großer Menge bot. Bei der Unkenntnis der außerenglischen 
Verhältnisse nahmen die Bankleiter das ausländische Wechselmaterial 
nicht direkt, sondern durch Wechsel-Broker an, die durch Wechselunter 
schrift mit ihrer Existenz für sorgfältige Auswahl bürgten, vie Tätigkeit 
der brolcers war noch vor einem Vierteljahrhundert viel wichtiger als 
heute. Seitdem von England aus Banken in den Kolonien, in Lhina 
und Südamerika gegründet wurden (colonial und koreign bavks) und 
seitdem die überwiegende Mehrzahl der großen Auslandsbanken Zweig 
niederlassungen in London errichtet haben, ist die kritisierende Tätigkeit 
auf diese Banken übergegangen, ver bioker prüft nicht mehr die 
Unterschriften auf dem Wechsel der Petersburger Internationalen 
Handelsbank oder der banca commereiale Italiana, er beschränkt sich 
im wesentlichen darauf einen Abnehmer für das Akzept zu suchen. 
Nur die Bankunterschrift, nicht die übrigen wechselverpflichteten werden 
geprüft, und bei der weit vorgeschrittenen Nonzentration im Bank 
wesen ist auch diese Prüfung eine bloße Formalität, sofern es sich nicht 
um kleine, in London unbekannte Institute handelt. Nur beim amerika 
nischen Material, den wechseln aus den vereinigten Staaten, ist infolge 
der sehr weitgehenden Dezentralisierung der Institute eine wirkliche 
Einzelkenntnis erforderlich. Im übrigen besteht die Tätigkeit der brokers 
heute darin das Wechselmaterial von kleineren Banken oder Handels 
häusern in London unterzubringen und durch ihre Intervention der 
akzeptbegebenden Bank das Aufsuchen des billigsten Akzeptnehmers 
zu ersparen,- sie bilden einen Ersatz für eine organisierte Wechselbörse, 
die die Tätigkeit der Brokers sicherer und billiger ausführen, eine größere 
Uebersicht über die Marktlage und eine wirkliche Diskontpolitik der 
^Kreditbanken ermöglichen könnte, vie Schaffung einer derartigen 
Organisation war solange unmöglich als die hauptsächlichen Nredit- 
geber vom Geschäft nichts verstanden. Im letzten Jahrzehnt begann 
darin ein Wandel einzutreten, mehrere Depositenbanken gliederten 
sich foreign departments hauptsächlich zur direkten pflege des Nemburs- 
kredits an, die in Nonkurrenz mit den koreign banks traten, von da 
zum direkten Verkehr zwischen akzeptbegebenden und akzeptnehmenden 
Banken wäre nur ein Schritt, der aber bei dem außerordentlichen Non- 
fervativismus in England wohl erst in später Zeit getan werden wird. 
Das hausisrgeschäft des visoontbroker, der in der Eitp von einer 
Bank zur andern umherläuft, Akzepte nimmt und begibt, verhindert 
eine einheitliche Preisbildung. Die Notizen über die Privatsätze in 
London können auf Verläßlichkeit keinen Anspruch machen, sie sind nur 
Schätzungsziffern. Vie volle Uebersichtlichkeit fehlt, die bei der Fülle
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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