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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

168 
II. Oer Geldmarkt. 
von Geldgebern und Geldnehmern doppelt nötig wäre. Ls fehlt darum 
auch an jeder Vereinbarung über den Privatsatz. Während die Depo 
sitenbanken für die Verzinsung fremder Gelder und für die Konditionen 
im Kontokorrentkredit genau beobachtete Konditionsvereinbarungen 
haben, ist ein ähnlicher Schritt für den Privatsatz nie versucht worden. 
Oie Ursache hiefür liegt in drei Momenten: Oie Depositenbanken 
sind nicht die einzigen Geldgeber, neben ihnen kommen die Zinanz- 
banken, die schottischen Institute und die foreign banks selber in Be 
tracht, die zu manchen Zeiten in starkem Maß Akzepte kaufen, wenn 
sie über einen augenblicklichen Ueberschuß an Mitteln verfügen; so 
verleihen die Hongkong anä Lbangbai Bank, die Deutsche Bank, 
der Oroäit Uzwimais sehr oft erhebliche Summen auf dem Markt. Mit 
diesen stetig wechselnden Geldgebern Vereinbarungen zu treffen, 
wäre selbst dann schwierig, wenn die Abneigung der Engländer gegen 
Verhandlungen mit auswärtigen Instituten geringer wäre. Sodann 
läßt sich das auf den Markt kommende Anbot schwer abschätzen; Eng 
land finanziert einen großen Teil des ganzen Welthandels und um 
eine einigermaßen zutreffende Vorstellung über die künftige Nach 
frage zu gewinnen müßten die Londoner Kreditbanken täglich Auf 
stellungen über die Bahn- und Schiffsfrachten an Welthandelsgütern, 
genaue Produktionsdaten und Berichte über die einzelnen Verkaufs 
abschlüsse erhalten. In der Gegenwart sind Ueberraschungen über 
die (Quantität der Nachfrage noch sehr häufig. Endlich werden dem 
Londoner Geldmarkt alle Mittel zugeführt, welche die dort arbeitenden 
Institute nicht anderswie verwenden können, sei es daß sie im In 
teresse der Liquidität erstklassige Bankakzepte geradezu suchen oder 
daß ihnen in ihrem regulären Geschäft keine andere Verwendungs 
möglichkeit offen steht. Dis englischen Depositenbanken legen im Li 
quiditätsinteresse stets eine erhebliche chuote ihrer Einlagen auf dem 
Geldmarkt (in Wechseln wie in Effektenkrediten) an, bei industrieller 
Depression im Land vergrößert sich dieser Betrag umsomehr, als die 
englischen Institute eben infolge ihrer mangelnden Kenntnis des Aus 
landes bis in die neueste Zeit nur in einem im Verhältnis zu ihren 
Mitteln sehr beschränkten Umfang Geld in das Ausland zu leihen pfleg 
ten. Da derartige Ueberschußbeträge, soweit der andere Teil des Geld 
markts, der Effektenkredit, für sie nicht Aufnahme bietet, zu jedem 
Preis verliehen werden, sinkt die Untergrenze des Privatsatzes bei 
Depression in der Jahreszeit der Geldflüssigkeit auf ein Minimum; 
mehrfach ist der Privatsatz unter 1%, ja bis zu einem halben Prozent 
heruntergegangen. Die Anstrengungen der Notenbank die Spannung
	        

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Selling Latin America. Small, Maynard & Company Publishers, 1915.
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