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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

34. Oie Struktur der führenden Geldmärkte. 
169 
zwischen ihrer Rate und jener des Marktes durch eigene Rreditnahme 
gegen Ronsolsdeckung zu mindern waren nicht immer voll wirksam. 
Da die Londoner Akzepte den Charakter von Remburswechseln 
haben und ihre Einlösung bei verfall in Friedens; eiten gesichert ist, 
gestattet die übliche Eitgauffassung einen Akzeptumlauf in einem das 
Eigenkapital übersteigenden Umfang,' die London and connty bank 
zum Beispiel hat einen Akzeptumlauf, der das eingezahlte Aktienkapital 
um mehr als das doppelte übertrifft. Die englischen Depositenbanken 
mit ihrem hohen Akzeptkredit hatten Aussicht die stärksten Remburskredit- 
geber des Marktes zu werden. 
Oer Markt des Effektenkredits zeigt einen ähnlichen organisa 
torischen Mangel wie der Oiskontenmarkt,- auch hier stehen die größten 
Geldgeber, die Depositenbanken, außerhalb des Marktes. Makers 
und Spekulanten (Jobbers) haben sich die Börse gesichert und da nach 
altliberaler, atavistischer Anschauung der Staat die Börse, den Preis 
bildungsmarkt, privatrechtlicher Regelung durch die zufälligen Eigen 
tümer des Börsegebäudes überläßt, sind die Banken vom Zutritt zur 
Börse ausgeschlossen. Da sie aber im Gegensatz zu den kontinentalen 
Banken weder Ronsortialgeschäft pflegen noch sich mit dem Effekten- 
kommissionsgeschäft und der Beratung des Publikums befassen, können 
sie aus ihrer berufsmäßigen Tätigkeit her den Wert der gehandelten 
Effekten nicht bestimmen. Sie sind somit schon aus diesem Grund auf 
die Vermittlung des brokers angewiesen, vor allem aber liegt das 
Effektenkommissionsgeschäft mit dem englischen Publikum in den 
fänden der brokors, denen daher auch die Aufgabe der Rreditbeschaffung 
für die Runden zufällt. Die englischen Institute stehen darum der 
Börse ungleich ferner als die kontinentalen, sie sind an der Rurshaltung 
in keiner Weise interessiert und können die von ihnen gewährten Effekten- 
kredite mit größerer Ruhe zurückziehen. Auf keinem andern euro 
päischen Geldmarkt fluktuiert der Strom des für die Börse verfügbaren 
Rapitals so rasch wie in London, da wegen der nationalen und geschäft 
lichen Einseitigkeit der Depositenbanken bei geringer Rachftage auf 
dem Diskontmarkt große Rapitalien der Börse zur Verfügung gestellt 
werden, die dann beim Ansteigen der Weltkonjunktur wieder dem 
Effektenmarkt entzogen werden. 
Ein altes Wort sagt, John Bull könne alles vertragen außer zwei 
Prozent. Man zitiert es oft auch in der Gegenwart, obwohl es seine 
Wahrheit nicht mehr im gleichen Maß besitzt, Auf die englische Indu 
strie äußert der billige Zinssatz nicht mehr die gleich intensive Wirkung 
wie in den dreißiger und vierziger Zähren des vorigen Jahrhunderts;
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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