Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bankpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

34. vis Struktur der führenden Geldmärkte. 
m 
nicht zahlreichen Privatbanken und die in der (Itty arbeitenden Gelder 
der inercbauts, koreigv und colonial banks hinzutreten. Oer Gesamt 
betrag der dem Geldmarkt im weiteren Sinn zur Verfügung stehenden 
Mittel ist nicht wesentlich größer als in Deutschland, zumal wenn man 
in Betracht zieht, daß die Sparkassen und die Postsparkasse in England 
nicht selbständige Geldgebarung besitzen, Hypothekenbanken und 
Kreditgenossenschaften nicht existieren und auch die Versicherungs 
gesellschaften mit dem Geldmarkt weniger direkte Kühlung unterhalten 
als auf dem Kontinent. Aber die chuote, die von dem Gesamtbetrag 
für den organisierten Geldmarkt der Hauptstadt verwendet wird, ist 
ungleich größer als in irgend einem andern Land. In der City dürften 
schätzungsweise im Durchschnitt nicht weniger als 400 Millionen Pfund 
arbeiten (allein rund 150 Millionen £ verleihen die Depositenbanken 
auf Abruf oder gegen kurzfällige Kündigung), ein Betrag, der von 
keinem andern organisierten Geldmarkt erreicht wird. 
Gegenüber diesen großen Summen tritt die Notenzirkulation in 
den Hintergrund. Oer gesamte Notenumlauf in Großbritannien betrug 
zu Ende 1912 44.6 Millionen Pfund, wovon 29.7 Millionen auf die 
Lank von England, 169.000 auf die übrigen englischen Notenbanken, 
7.5 Millionen auf Schottland und 7.2 Millionen auf Irland entfielen. 
Kür den Kleinverkehr dient Edelmetall, für die größeren Zahlen die 
Bankübertragung, und die Geldbewegungen kommen in den Clearing- 
bouse-Ziffern, nicht in den Ausweisen der Notenbank zum Ausdruck. 
Die Inanspruchnahme der Zentralbank bei fortgeschrittener Konjunktur 
vollzieht sich durch Erhöhung der privaten Depositen und der dafür ge 
währten Sicherheiten. Ein Broker, der 100.000 £ Kredit bei der Bank 
von England ansucht, benötigt diesen Betrag nicht in Bargeld, sondern 
in einem Guthaben bei der Bank, über welches er disponieren darf. 
Er braucht das Guthaben in der Regel zur Rückzahlung einer Schuld 
bei einer Kreditbank. Die Bank von England schreibt ihm den Betrag 
von 100.000 £, auch wenn er noch nicht in Anspruch genommen wird, 
gut und stellt die dafür erhaltenen Sicherheiten — Wechseloder Effekten 
— auf die andere Seite der Bilanz. Die Bank von England trägt 
dieser Art der Inanspruchnahme in ihrer Diskontpolitik Rechnung. 
§ür dieEity ist die Bank von England in normalen Zeiten nur in 
den Monaten der starken Konzentrierung der public deposits von ent 
scheidender Bedeutung. Die Gesamtsumme der von ihr zum Zahres- 
schluß gewährten Kredite wird heute schon von mancher Depositenbank 
fast erreicht,- sie hat rund 67 Millionen Pfund Depositen und emittiert 
ca 30Millionen Pfund Noten,' die größte Londoner Depositenbank hatte
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.