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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

35. Oer Berliner Geldmarkt. 
173 
Geschäft und seinem kühlen Urteil durch Kündigung des Kredits nicht 
hart getroffen wird, da er seine Engagements, wenn er nicht anderswo 
Uredit erhalte, in kürzester Zeit abwickeln könne. Dies hat sich seit einem 
Vierteljahrhundert als zutreffend erwiesen, obwohl bei schweren inter 
nationalen Verpflichtungen das Schicksal mancher Akzepthäuser, die mit 
relativ geringem Eigenkapital im Remburs Verpflichtungen bis zu 
15 Millionen Pfund auf sich nehmen, nichts weniger als gesichert er 
scheint. Mit Unrecht hat aber auch die Literatur sich den Eitgstandpunkt 
zu eigen gemacht; denn es kommt ja gar nicht auf die Haltung des brokers, 
sondern auf die Wirkung auf die hinter dem broker stehenden wirtschaft 
lichen Ulassen an. vie englische Industrie, der Welthandel und die Lon 
doner Börse werden aber infolge des Nebeneinanderstehens der ein 
zelnen Geldmarktfaktoren, des Mangels einer Organisation ungleich 
stärker in Verwirrung gebracht als es bei langsamer Vorbereitung auf 
Urisen- und Uriegslagen der Fall wäre. 
35. Der Berliner Geldmarkt. 
ver Berliner Geldmarkt, der größte im Deutschen Reich, ist seiner 
Struktur nach das gerade Gegenteil des englischen. Er ist ein überwie 
gend nationaler, wenig individueller, straff organisierter Markt. 
Die deutschen Großbanken haben in den beiden letzten Jahrzehnten 
eine Reihe von Ueberseebanken errichtet, deren Akzept aber bisher noch 
immer mehr in London als auf deutschen Plätzen begeben wurde. Das 
Rembursgeschäft der deutschen Banken selbst wurde gleichfalls über 
wiegend in London, nur zum geringeren Teil in Hamburg abgewickelt. 
Berlin hat kein ausgedehntes Rembursgeschäft. Das für den Geldmarkt 
wichtigste ausländische Wechselmaterial liefern dem Berliner Markt die 
Reiche Osteuropas, in erster Linie Rußland. Doch ist dieses Geschäft 
nur in geringerem Maß Remburs-, in weit größerem Rediskont- und 
Pensionskredit. 
Die hauptsächlichsten Akzeptbegeber auf dem Berliner Markt sind 
die deutschen Rreditbanken. Zn der Darstellung des Akzeptkredits haben 
wir die Gründe angeführt, aus welchen diese Rreditform in Deutsch 
land neben den Rontokorrentkredit getreten ist,- es handelt sich dabei 
nicht um Rredite für die internationale Warenbewegung, sondern für 
industrielle Betriebe. Ihrem Wesen nach unterscheiden sich die Wechsel 
des Berliner organisierten Geldmarkts nicht von den sonstigen von den 
Kreditbanken in ihrem übrigen Geschäft gewährten Betriebskrediten,- 
sie mobilisieren nur den Betriebskredit und geben dadurch den Banken
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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