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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

174 
II. Der Geldmarkt. 
die Möglichkeit, die Kreditgewährung über die Grenze der Depositen 
und Irreditoren hinaus in dem Umfang zu erweitern als ihre Akzepte 
genommen werden. Die Nachfrage auf dem Geldmarkt nach Akzept 
kredit steigt daher mit der industriellen Konjunktur an. 
Die größten Akzeptnehmer waren lange Zeit hindurch die See 
handlung und das Bankhaus Mendelssohn,- die Seehandlung ver 
waltet die Gelder des preußischen Staates,- sie legt die ihr aus dieser 
CZuelle zufließenden Mittel ausschließlich auf dem Geldmarkt im engeren 
Sinne an, verkehrt nur mit Banken und Bankiers. Diese Beschränkung 
ist ihr verübelt worden und besonders Prion hat unter Hinblick auf die 
Effektenkredite die herbe Krisis ausgesprochen, daß „das Beginnen einer 
Staatsbank mit Staatsmitteln die Börsespekulation geringen Zinsge 
winns wegen zu unterstützen, vom volkswirtschaftlichen Standpunkt 
aus mehr als merkwürdig erscheine". Der Tadel ist nicht ganz gerecht, 
denn die Seehandlung ist im Verhältnis zum preußischen Staat nicht 
eine Bank, sondern Vermögensverwalterin. Sie muß die vom Staat 
benötigten Beträge an dem bestimmten Tag zur Verfügung haben und 
darf sie daher nur in einer Weise anlegen, die die Rückzahlung z. B. 
am 26. März verbürgt. Oie unbedingte Möglichkeit der Rückzahlung 
bieten aber nur die Kredite des organisierten Geldmarktes - zudem kann 
die Seehandlung als zentralisiertes Institut direkte Rreditgewährung 
an Industrie und Handel nicht vornehmen, da sie die Verhältnisse der 
einzelnen Industrien zu prüfen kaum in der Lage ist. Dieses Ziel könnte 
nur bei Uebsrtragung der preußischen Staatsgelder an die Reichsbank 
erreicht werden, eine Drganisationsänderung, die ungeachtet ihrer 
staatsrechtlichen Schwierigkeiten auch der Annäherung von Bank- und 
Privatsatz dienen würde. 
Oie gleichen Argumente, die für die Anlage der Seehandlungs- 
gelder auf dem Geldmarkt entscheiden, waren für das Bankhaus Mendels 
sohn bei Verwaltung der russischen Guthaben maßgebend, die zur Ein 
lösung der Kuponzinsen in Berlin belassen wurden. Erst in den letzten 
Jahren ist neben Seehandlung und Mendelssohn die Deutsche Lank als 
Geldgeberin von gleicher Kraft hinzugetreten. Die große Bedeutung der 
Staatsgelder verwaltenden Institute für den Berliner Geldmarkt hat 
zur Verschärfung der Anspannung an den (Quartalen wesentlich bei 
getragen,- da die Auszahlung der Beamtengehalte in Preußen viertel 
jährlich erfolgt, kann die Seehandlung diese und sie und Mendelssohn 
die für die Kuponzahlungen benötigten Mittel nur bis einige Tage vor 
dem chuartalschluß verleihen. — Der Privatsatz in Berlin ist regulär 
von der Bankrate weiter entfernt als an irgend einem andern Geldmarkt.
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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