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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

35. Oer Berliner Geldmarkt. 
175 
Zahlreiche Stimmen haben auf diese Tatsache hingewiesen und Abhilfe 
durch Erhöhung der Akzeptprovision der Lanken gefordert. Oie Kredit 
banken haben im starken Ronkurrenzkampf ihre Rivalen dadurch zu unter 
bieten versucht, daß sie manchen größeren Zirmen an Stelle des Konto 
korrents- den billigeren Akzeptkredit einräumten- die Akzeptprovision 
ging zeitweise bis auf Vs % pro Quartal herunter, eine Rate, die kaum 
dem niedrigsten in Londost für die besten kvelthandelswechsel gebotenen 
Satz entsprach. Das Ronditionenkartell, das außer im Rheinland die 
Provision auf y 4 % erhöhte, dürfte einen Teil der Rredite vom organi 
sierten Geldmarkt ableiten. In der billigen Akzeptprovision lag aber 
nicht der einzige Grund für den niedrigen Lerliner Privatsatz. Oie 
Rreditbanken waren ja nicht die stärksten Geldgeber. Oie beiden lange 
Zeit stärksten Institute legen die Staatsmittel nur auf dem Geldmarkt 
im engeren Sinn an,- da es für diese Rapitalien kein Abflußventil in 
andere Anlagen gibt, stehen dem Geldmarkt im engeren Sinn die dem 
Letrag nach wechselnden, aber außer den Quartalsenden stets erheblichen 
Mittel aus diesen beiden Quellen auch dann zur Oerfügung, wenn die 
Rachfrage nach Akzeptkredit gering ist. §ür die Verzinsung dieser Gelder 
gibt es prinzipiell keine Untergrenze, da hiefür weder die Ronkurren; 
des Auslands noch jene der Sparkassen noch endlich die Investitions 
möglichkeit in Betracht kommt. Sie müssen aber in ihrer Gesamtheit 
auf dem Geldmarkt im engeren Sinn angelegt werden und drücken daher 
den Privatsatz bei geringem Akzeptmaterial, zumal der andere Teil des 
organisierten Geldmarkts, der Markt für börsemäßigen Effektenkredit, 
in Berlin die Elastizität der Aufnahmsfähigkeit nur in geringem Maß 
besitzt. 
Oie Börse ist in Berlin nicht der starke Rezeptor für anlagesuchendes 
Geldmarktkapital wie in London. Gesetzliche Bestimmungen, strenge 
Praxis der Zulassungsstelle, scharfe Rritik der Qeffentlichkeit, stabile 
Oividendenpolitik einer großen Zahl führender Unternehmungen wirken 
mehr und mehr dem raschen Entstehen starker Spekulationsbewegungen 
entgegen; einen eigentlichen „boom“ hat Deutschland in unserem Jahr 
hundert nicht gehabt •—die Spekulation deutschenRapitals an ausländi 
schen Börsen fällt dem Berliner Geldmarkt im engeren Sinn nicht zur 
Last —; das Steigen der Rurse von Wertgruppen vollzieht sich nur aus 
nahmsweise sprunghaft und die Differenz im Gesamtbetrag der Reu 
emissionen in den einzelnen Jahren ist nicht entfernt so groß wie in Eng 
land. Infolgedessen staut sich namentlich nach den drei ersten Quar 
talsanfängen disponibles Geldmarktkapital auf dem Oiskontenmarkt 
und drückt den Privatsatz umso stärker unter die offizielle Rate, je mehr
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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