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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

176 
II. Der Geldmarkt. 
öle Reichsbank sich in ihrer Diskontpolitik von Zukunstserwägungen 
bestimmen läßt. 
Rn Öer Gesamtsumme der in Deutschland verfügbaren Bankmittel ge 
messen erscheint die Ouote, die auf dem Berliner Geldmarkt im engeren 
Sinn verliehen wird, relativ gering. Die fremden Gelder der deutschen 
Aktienbanken betrugen am 31. Oktober 1913 rund 8 Milliarden Mark. 
Da aber hievon 4% Milliarden in Debitoren, Effekten und Beteiligungen 
angelegt waren, blieb dem Geldmarkt nur 3^ Milliarden zurück, wozu 
noch die Akzepte mit 2 Milliarden kamen, von denen aber rund % Mil 
liarde auf London entfiel. Es standen somit dem deutschen Geldmarkts Mil 
liarden zur Verfügung, von denen sicherlich mehr als die Hälfte fürwaren- 
vorschüsse und Diskontierung von Warenwechseln verwendet wurde. 
Auch bei Einrechnung der Seehandlungs- und privatbankgeldsr dürften 
demnach dem organisierten Berliner Geldmarkt kaum mehr als drei 
Milliarden Mark zur Verfügung stehen. Die Schwankungen im Kapital 
angebot gehen weit mehr auf die Seehandlung und ausländische Staats 
guthaben als auf die Kreditbanken zurück, die als Geldgeber mit viel 
größerer Regelmäßigkeit auftreten, auch in Krisenzeiten sich mehr durch 
Kündigung von Effektenkcediten als durch Zurückhaltung auf dem Dis- 
kontenmarkt sich die nötigen Mittel zu schaffen suchen. So gingen die 
Reports und Lombards der acht Berliner Kreditbanken in der Zeit des 
Balkankriegs von 1044 auf 673 Millionen Mark zurück, während der 
Gesamtbetrag der Bankakzepte sich kaum verringerte. 
Zm Gegensatz zurEitg ist der Berliner Geldmarkt straff organisiert 
— im Gegensatz auch zum deutschen Geldmarkt im weiteren Sinn. Venn 
auf diesem verursachen die allerdings mit dem Schwerpunkt ihrer Wirk 
samkeit auf dem Kapitalmarkt arbeitenden Sparkassen, die bisher eines 
Zentralorgans entbehren, die zahlreichen Kreditgenossenschaften ver 
schiedener Sgsteme, deren Zentralorgane nur teilweise genügend durch 
gebildet sind und die noch immer mannigfaltigen Provinzbanken und 
Bankiers eins starke Unübersichtlichkeit und Zersplitterung. Auf dem 
Geldmarkt im engeren Sinn jedoch tritt nur eine beschränkte Zahl von 
Kreditbanken als Akzeptenehmer auf, neben ihnen noch zeitweise Ver 
sicherungsgesellschaften und Hypothekenbanken. Die großen Kredit 
banken stehen im Zentrum des Wirtschaftsverkehrs, sie sind mit Industrie 
und Handel eng verbunden, beherrschen die Börse und haben Sitz im 
Zentralausschuß der Reichsbank. Sie haben die Möglichkeit durch Be 
obachtung der einzelnen Industriezweige ein fundiertes Urteil über die 
Konjunkturentwicklung zu gewinnen, und sie besitzen den Einfluß In 
dustrie und Börse rechtzeitig zurückzuhalten. Es kommt nur darauf an,
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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