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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

37. Der New Yorker Geldmarkt. 
179 
waren wegen der Ungleichförmigkeit der Sicherheit zu börsemäfzigem 
Handel ungeeignet. Das Kehlen eines Wechselmarktes hat für die 
amerikanische Wirtschaft schwere Nachteile: Oie Importeure mutzten 
sich zumeist einen Nredit in London eröffnen lassen, wegen der 
Zwischenkommissionsgebühr und der Wechselkursgefahr ein nachteiliger 
Vorgang. Oer amerikanische Exporteur hat gleichfalls mit Schwierig 
keiten zu kämpfen, da es im Ausland wenig Wechsel auf Amerika gibt 
und die vollarwährung sich daher dort nicht einbürgern kann. Oie ame 
rikanische Industrie kann ferner mit Ausnahme der allergrötzten Kirmen 
vom Ausland infolge des Kehlens des Wechselmarktes nicht Nredit er 
halten. Oer Geldmarkt in New hork erstreckt sich bisher ausschlietzlich 
auf Börsedarlehen und hier wieder in erster Linie auf tägliches Geld, 
da es ein Termingeschäft im europäischen Sinn nicht gibt. Oen New 
Yorker Banken ist vielfach einseitige Begünstigung der Börse zum Vor 
wurf gemacht worden — aber sie konnten unter den bisher bestehenden 
Verhältnissen die kurzfälligen Gelder nicht anders anlegen. Oa sie, um 
Depositen zu erhalten, 2% vergüten und daher von den Spesen abge 
sehen wegen des Zwangs zu 25% Barreserve 2%% verdienen muhten, 
waren sie für besonders liquide Anlagen auf die Börsenkredite geradezu 
angewiesen. Dieses Anlagesgstem führte aber der Börse zu manchen 
Zeiten Geldströme zu und vermochte bei Zusammentreffen sonstiger 
Voraussetzungen die Spekulation aufzupeitschen, entzog zu andern Zeiten 
jäh den gröhten Teil der verfügbaren Mittel und verursachte daher Nurs- 
schwankungen, die nicht in den Verhältnissen der Unternehmungen, 
sondern in jenen des Geldmarkts begründet waren. 
Oie Notenbankreform nach dem Gesetz von: 23. Dezember 1913 
schafft eine Notenbank in New Hort, erlaubt ihr den Ankauf von Bank 
akzepten und Nabeltransfers und gestattet den Nationalbanken, sich 
bis zur Hälfte des Eigenkapitals sechsmonatlich beziehen zu lassen. Da 
durch ist die Möglichkeit eines Nemburs- und inländischen Diskonten- 
marktes gegeben. Kreilich wird dieser wegen der Einteilung der Union 
in elf Distrikte nicht ein Zentralgeldmarkt für die vereinigten Staaten, 
sondern zunächst nur ein New Parker Geldmarkt werden können. Oer 
Börse werden dagegen durch die Reform Mittel entzogen. Bisher be 
standen drei Zentralreservestädte: New Park, Chicago und St. Louis, 
in deren Banken die Provinzinstitute einen Teil ihrer Oepositenreserve 
hinterlegen durften, während nun diese Einlagen bei jener der elf Noten 
banken vorzunehmen sind, in deren Oistrikt die Depositenbank ihren 
Sitz hat. Dadurch wird den New horker Banken ein erheblicher Teil 
ihrer Depositen entzogen,- gleichzeitig verliert durch Schaffung eines vis- 
12*
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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