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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

180 
IX. Oer Geldmarkt. 
kontenmarkt der Effektenkredit seine Monopolstellung als einzige liquide 
Anlageform. Ls wird abzuwarten sein, ob durch Schaffung eines Ter 
mingeschäfts für diese Lücke Ersatz gewährt werden wird. 
38. ver Verkehr zwischen den Geldmärkten. 
wie in der geschichtlichen Darstellung der Diskontpolitik ausge 
führt wurde, hat die Einführung der Goldwährung oder des Gold- 
exchange Standard, die Verbesserung des Nachrichten- und des Zahlungs 
dienstes den verkehr zwischen den Geldmärkten lebhaft gestaltet. Die 
Ueberzeugung von der Stärke der Stromverbindungen zwischen den 
einzelnen Plätzen ist so allgemein, das; die überwiegende Mehrheit der 
Nationalökonomen eine unbegrenzte Kommunikation zwischen den Geld 
märkten annimmt, wäre dies der Kall, dann würde der Geldmarkt 
preis weltwirtschaftlich bestimmt werden, wir halten aber erst in den 
Anfangsstadien einer derartigen Entwicklung. 
Die Ausgestaltung des internationalen postanweisungs- und Post 
scheckverkehrs hat vielfach die Vorstellung einer näheren Verbindung 
der Märkte erweckt — es handelt sich aber dabei lediglich um eine Ver 
besserung der Zahlungsmethode, die nur für die Goldbewegungen von 
Land zu Land von Wichtigkeit ist,- für den Geldmarktverkehr kommen 
beide Einrichtungen überhaupt nicht in Betracht, da dieser sich der Bank 
überweisungseinrichtungen allein bedient. Die weite Verbreitung der 
telegraphischen An- und Ueberweisung im Nreditbankverkehr hat die 
Möglichkeit sofortiger Ausnützung von Zinsunterschieden zwischen 
den Märkten gegeben; aber ungeachtet dieser Möglichkeit vollzieht sich 
nicht etwa eine Arbitrage, die die Differenzen sofort vollständig aus 
gleichen würde — wir sehen im Gegenteil dauernd starke Abweichungen 
sowohl des Privatsatzes wie der Effektenkredite an den einzelnen Märkten. 
Es bietet somit nicht die Tatsache des Verkehrs zwischen den Märkten, 
sondern die Grenzen dieses Verkehrs wissenschaftliches Interesse. 
vor allem ist der Verkehr von Land zu Land auf den Geldmarkt 
im engeren Sinn beschränkt und zwar sowohl hinsichtlich der Geldgeber 
wie der Geldnehmer. Nur die Kreditbanken und einige Großkapitalisten 
führen einen Teil ihrer flüssigen Mittel dem Markt des höheren Zins 
fußes zu, der ungeheuren Mehrheit der Kapitalbesitzer liegt ein inter 
nationaler vergleich ferne. Der Kranzose trägt sein Sparkapital in 
den Credit Lyonnais, auch wenn dieser y 2 % die Banken der Nachbar 
länder aber 3% vergüten. Die Spannung des Einlagezinses zwischen 
den deutschen und österreichischen Banken beträgt zeitweise bis zu 3%,
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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