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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

40. Oie Tätigkeit der Banken auf dem Kapitalmarkt. 
185 
40. Die Tätigkeit -er Banken aus -em Kapitalmarkt. 
Auf den Kapitalmärkten des Kontinents und der vereinigten 
Staaten haben die Banken führende Position erlangt. Vas erscheint 
auf den ersten Blick verwunderlich, denn ihrer Organisation nach sind 
die Banken für Kapitalmarktanlage nicht eingerichtet, von allen Kredit- 
instituten sind nur die Pfandbriefbanken und die Lebensversicherungs 
gesellschaften zu langfristiger Kapitalanlage geeignet: Die ersteren geben 
Obligationen auf Jahrzehnte hin aus, von denen alljährlich eine 
kleine Ouote getilgt wird, die Versicherungsgesellschaften können mit 
einem festen Stock an Prämienreserve mit unbedingter Sicherheit rechnen. 
Einen Grad weiter halten die Sparkassen: Sie haben relativ kurzfällige 
Kündigungsfristen für die Einlagen vorgesehen und können die höhe 
der Rückzahlungen nur erfahrungsmäßig schätzen. Immerhin ist das 
Einlagenminimum, das ihnen zu allen Zeiten verbleibt, sehr beträchtlich. 
Versicherungsgesellschaften und Sparkassen bevorzugen demgemäß die 
langfristigen Hypotheken. Die Kreditbanken verwalten Guthaben, die 
vom Besitzer als Kasse angesehen werden und sehr rascher Abhebung 
unterliegen. Die Ouote der fremden Gelder, die sie als dauerndes Mi 
nimum ansehen können, muß darum wesentlich niedriger angesetzt werden. 
Die höhe der Ouote die auf dem Kapitalmarkt — u. z. in Form von in 
dustriellem Anlagekredit — verwendet wird, schwankt nach dem Kapital 
reichtum und den Banktraditionen der einzelnen Reiche. Die englischen 
Kreditbanken gewähren aus diesem Grund nur in relativ geringem Um 
fang Anlagekredit, die französischen Institute überhaupt nicht. Auch 
die Notenbanken könnten mit einem Minimum an Depositenbestand 
mit Sicherheit rechnen und mit diesem Betrag Kapitalanlagen vornehmen; 
aber mit Ausnahme der russischen Staatsbank halten sie sich mit Rück 
sicht auf ihren Kredit und ihre Liquidität vom Kapitalmarkt ferne. 
Neben der direkten Kreditgewährung hat die kommissionsweise 
Tätigkeit der Lanken für den Kapitalmarkt große Bedeutung: durch 
den kommissionsweisen Kauf und verkauf von Effekten haben sie Ein 
fluß auf die Vermögensverwaltung der Kapitalbesitzer gewonnen,- sie 
haben dadurch die Möglichkeit, größere Effektenposten unterzubringen 
und sehen sich infolgedessen, um Gründung?- oder sonstigen Zwischen 
gewinn an sich zu ziehen, veranlaßt, Effekten behufs Unterbringung 
auf dem Markt selbst zu erwerben. Effektenkommissions-, -plazements 
und -konsortialgeschäft werden nicht allein von den Banken betrieben 
und sind auch nicht Geschäfte, die einem Passivgeschäft gegenüberstehen.
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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