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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[I.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

3. Das Ligenkapital der Banken. 
9 
Bank 1866, des Comptoir d’Escompte 1889, der Leipziger Bank 1901 
und der Niederdeutschen Bank 1910, um nur größere Zölle zu nennen, 
ist das Kapital verloren gegangen, ja es hat teilweise zur Verlust 
deckung nicht ausgereicht. Oie dritte Ausgabe, die Sicherung des Ge 
schäftsbetriebs durch Gewinnung nicht rückziehbarsn Kapitals hat 
für die Kreditbanken umso stärkeren Wert, je kurzfälliger die ihnen 
anvertrauten fremden Gelder sind. Wenn eine Bank 100 Millionen 
Verpflichtungen und 20 Millionen Eigenkapital besitzt und diesen 120 
Millionen Anlagen gegenüberstehen, so kann sie bei Abhebung von 
Einlagen auch die mit Eigenkapital gewährten Kredite realisieren. 
Sie hat eine größere Auswahl unter den Anlagen zur Verfügung. 
Oie vierte Aufgabe des Eigenkapitals, die Ermöglichung von §est- 
legungen, steht mit der dritten in einem gewissen Widerspruch,- aus 
dem Kreditgeschäft heraus ergibt sich namentlich in Reichen, in denen 
der Investitionsbedarf über die Zunahme des Sparkapitals zeitweilig 
hinausgeht, die Notwendigkeit der Gewährung von Anlagekapital 
in Kreditform,- hiezu treten bei den kontinentalen Kredit- und generell 
bei den Zinanzbanken die Erfordernisse des Konsortialgeschäfts, welches 
in einer großen Zahl von Zöllen die vurchhaltung von Wertpapieren 
durch längeren Zeitraum verlangt. Oie dadurch verursachten Zmmo- 
bilisationen machen vornehmlich für die mitteleuropäischen Kreditbanken 
den Besitz eines relativ großen Aktienkapitals, das im Geschäft mit 
arbeitet, zur Notwendigkeit. Bei den englischen Oepositenbanken da 
gegen, die Zestlegungen nur ausnahmsweise vornehmen, dient das 
Eigenkapital vornehmlich den beiden ersten Aufgaben, der vertrauens- 
werbung und eventuellen Verlustdeckung,- es ist darum nur zum 
kleineren Teil eingezahlt rmd nicht in: Kreditgeschäft, sondern in Ef 
fekten angelegt. 
Ebenso wie bei den Notenbanken, wenn auch nicht in gleich starkem 
Maß, vermindert sich bei den Kreditbanken die Bedeutung des Eigen 
kapitals, je länger sie bestehen, haben sie eine Generation hindurch 
erfolgreich gewirkt, so ist ihr Name bekannt und der Kredit auch ohne 
Rücksicht auf die Höhe des Aktienkapitals gegründet; bei einem einge 
bürgerten großen Geschäft sind Verluste leichter zu vermeiden,- die 
Einlagen lassen sich übersehen, die Anlagen bei jahrzehntelanger Er 
fahrung genügend liquide gestalten; nur bei Banken, deren Geschäfts 
betrieb starke Investitionen erfordert, ist eine weitere Steigerung des 
Aktienkapitals mit Zunahme des Geschäftes notwendig. 
Entsprechend diesen Momenten sinkt ungeachtet starker Reserve 
dotierung der Anteil des Eigenkapitals an dem gesamten werbenden
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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