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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

41. Oer hqpothekarkredit. 
19! 
Bei den deutschen Versicherungsgesellschaften betragen die hgpo- 
thekarkredite 85% der Prämienreserve, ein außerordentlich hohes Ver 
hältnis, das in keinem andern Staat auch nur annähernd erreicht wird. 
Nur die österreichischen Versicherungsgesellschaften wenden gleichfalls 
eine namhafte (Quote ihrer Prämien dem hgpothekentredit zu, die aber 
hinter der deutschen weit zurückbleibt, vie Ursache der Bevorzugung 
der chgpothekenanlage bei den deutschen Versicherungsgesellschaften 
gegenüber dem Rentenkauf liegt in der günstigeren Verzinsung und 
der Vermeidung bilanzmäßiger Kursverluste,- namentlich in der letzten 
Periode sinkender Rurse haben die Versicherungsgesellschaften in Deutsch 
land und Oesterreich den hgpothekarkredit immer mehr in den Vorder 
grund treten lassen. 
vie Versicherungsgesellschaften haben in der Prämienreserve lang 
fristige mittel zur Verfügung, von den Einlagen der Sparkassen unter 
liegt aber ein erheblicher Teil kurzer Kündigung. Es ist darum mit Recht 
die Zrage aufgeworfen worden, ob die traditionsmäßige Bevorzugung 
des Hgpothekarkredits durch die deutschen und österreichischen Spar 
kassen mit den Liquiditätsforderungen vereinbar ist. Oie Sparkassen 
traten vor fast einem Jahrhundert als kleine kvohltätigkeitsanstalten ins 
Leben und die Sorge um die Sicherheit der Anlage stand damals natur 
gemäß im Vordergrund. In der Gegenwart aber tritt diese Zrage an 
zweite Stelle: die deutschen Sparkassen verwalten rund 19 Milliarden ITC. 
Volksvermögen, und darum tritt nicht mehr die Sorge um die Verlust 
gefahr für den „kleinen Mann", sondern die Zorderung der Liquidität 
aus nationalwirtschaftlichen Gründen in den Vordergrunds von diesem 
Gesichtspunkt aus scheint die Verwendung von nicht weniger als 70% der 
fremden Gelder in hgpothekarkrediten zu hoch gegriffen zu fein; eine 
Aenderung der Anlagegewohnheiten ist aber bei dem starken Einfluß 
der mit den Sparkassen verbundenen Interessengruppen schwer durch 
zuführen,- zumindest müßte aus Liquiditätsgründen die Mobilisierung 
eines Teils der Sparkassenhgpotheken durch Pfandbriefe eines Zentral 
instituts ermöglicht werden, wie dies in mehreren anderen Staaten, 
am konsequentesten in Ungarn, durchgeführt wurde. 
Vas Vordringen der Sparkassen und Versicherungsgesellschaften 
hat allmählich zu einem Abweichen von der Amortisationshgpothek 
geführt, vie Verleihung von Rredit auf ein halbes Jahrhundert wider 
sprach doch zu sehr dem Eharakter der Betriebsmittel dieser Institute. 
Aber auch die Pfandbriefbanken haben in immer stärkerem Maß die 
zehn- bis fünfzehnjährige Zixhgpothek anStelleder Amortisationshgpothek 
treten lassen,-^sie bot ihnen die Möglichkeit Perioden teuren Zinsfußes
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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