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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

41. Der hgpothekarkredit. 
197 
aber ein hgpothekarinstitut auf das Objekt einen Kredit von 160.000 7R. 
zu 4% bewilligt, verbleiben (da die Tilgungskosten zur Amortisation 
zu rechnen sind) vom Reinertrag noch 4.000 717., sodaß ein Kapitalbesitzer 
bei einem Kaufpreis von 260.000 717. für sich 5% herauswirtschaftet. — 
7vir haben in der bisherigen Darstellung des hgpothekarkredits 
nur von der ersten Hypothek gesprochen: Die Hypotheken an späterer 
Stelle werden von Kreditinstituten nur in vereinzelten Fällen gewährt. 
Die Banken, die das hgpothekargeschäft pflegen, müssen mit 77ücksicht 
auf die Art ihrer Betriebsmittel sich auf Zinsgeschäfte beschränken, und 
ein hgpothekarkredit fällt nur dann in diese Kategorie, wenn der Zins 
ertrag des Objekts auch bei zahlreichen Leerstehungen oder ungünstiger 
Campagne zur Deckung der hgpothekenverpflichtungen ausreicht. Die 
höhe der zu wählenden 717arge ist nach Lage und Art der Grundstücke 
verschieden, aber kaum unter 25% des kvertes anzusetzen. Da sich 
in der Gegenwart, von den Landschaften und einigen besonders vor 
sichtigen hgpothekeninstituten abgesehen, die tatsächliche Belehnung 
von dieser Grenze nicht weit entfernt, ist die pflege der zweiten Hypo 
thek durch Banken mit Schwierigkeiten verbunden. Würde ein derartiges 
Institut, wie vielfach vorgeschlagen wurde, Obligationen ausgeben, 
so würde es das 77isiko der Wertverminderung der Objekte, die im Lauf 
der Zeit eintritt und für den Besitzer zweiter Hypotheken bei langfristiger 
Belehnung besonders fühlbar wird, auf sich nehmen,- und wenn man sich 
die langen Dersteigerungslisten vergegenwärtigt, bei welchen Hypo 
thekenbanken die nur erste Sätze gewähren in Berlin, 717ünchen oder 
Wien heute schon engagiert zu sein pflegen, kann man es kaum als wün 
schenswert bezeichnen, wenn Rentenkapital für zweite Sätze gewonnen 
werden soll. Freilich bietet die bisherige ausschließliche pflege der zweiten 
Hypothek durch Privatkapital für den Grundbesitz schwere Uebelstände, 
weniger durch die hohe Verzinsung als durch die Unsicherheit der Er 
neuerung. Es gibt keinen 717arkt für zweite Hypotheken, die Gewinnung 
einer solchen ist Zufallssache und der Ablauf der gewöhnlich kurzftistigen 
Kreditfrist für den Hausbesitzer stets ein Sorgentermin. 7Rit der höheren 
Verzinsung der Renten und der gleichmäßigeren Dividendenpolitik 
der Aktiengesellschaften hat sich zudem die Neigung des Kapitals zur 
Gewährung zweiter Sätze stark vermindert. Es ist somit in Reichen mit 
stark wachsender Bevölkerung eine Lücke im Kreditwesen vorhanden, 
die aber durch Privatbanken nicht ausgefüllt werden kann. Zur Ueber- 
brückung dieser Schwierigkeit sind bisher zwei interessante versuche ge 
macht worden: Einzelne deutsche Städte haben sich durch Gbligationen- 
ausgabe die TRittel zur Gewährung zweiter Hypotheken beschafft,- in
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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