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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

200 
III. Der Kapitalmarkt. 
Ebensowenig besitzt aber für eine Bank das Moment der Sicher-' 
stellung des Kredits entscheidende Bedeutung,- die Literatur sieht ge 
wöhnlich in dem Blankokredit eine besonders scharf markierte Kreditart, 
die den „bedeckten Krediten" gegenübergestellt wird. Indessen ist diese 
Scheidung gerade für den Vankleiter in hohem Grad irreführend, weil 
sie zur Ansicht verleitet, daß ein bedeckter Kredit einen höheren Grad 
von Sicherheit besitzt als ein unbedeckter. Das trifft aber nicht einmal 
für die Regel der Fälle zu. Ein unbedeckter Kredit von zwei Millionen 
an ein Unternehmen mit Vorräten im Wert von vier Millionen ist un 
gleich sicherer als der gleiche Kredit, der einem andern Unternehmen 
gegen Sicherstellung auf Fabrik und Maschinen gewährt wird. In 
vielen Fällen ist die hypothekarische Sicherstellung eine Mitztrauens- 
äutzerung gegen die Eigenkraft des Unternehmens. 
Für die Bankleitung ist allein entscheidend, ob der Kredit inner 
halb der Grenze der liquiden Aktiven liegt; dieses Merkmal scheidet den 
Geldmarkt- vom Anlagekredit. Oer Unterschied äußert sich in folgenden 
Momenten: 
1. Oer Geldmarktkredit wird aus dem Ergebnis des Pro 
duktionsprozesses zurückbezahlt, der Anlagekredit dagegen aus 
dem Gewinn des Unternehmens. 
2. Oer Geldmarktgläubiger macht sich bei Zusammen 
bruch eines Schuldners aus den liquiden Aktiven bezahlt, der An 
lagekreditgläubiger dagegen mutz in solchem Fall durch Weiter 
führung oder — wenn möglich — Verwertung des Unternehmens sein 
Kapital zu retten suchen. 
3. Oie Geldmarktkredite sind „vertretbar", tgpisch, leicht und 
ohne nähere Prüfung des Unternehmens zu erlangen,- die Anlage 
kredite sind individuell, jede Firma mutz auf ihre Leitung und Rentabi 
lität hin genau geprüft werden. Darum kann auch der Geldmarktschuldner 
außer in Krisenzeiten den Wechsel der Bankverbindung leicht durch 
führen,- beim Anlagekredit ist dies wegen der Mitzlichkeit, eine andre 
Bank in die Verhältnisse des Unternehmens einsehen zu lassen und 
wegen des Mißtrauens, welches die Lösung einer derartigen Verbin 
dung auslöst, oft mit Schwierigkeiten verbunden. 
4. Oie Bank kann den Geldmarktkredit mobilisieren, nicht den 
Anlagekredit. Würde sie dies dennoch versuchen, so würden die 
so geschaffenen Wechsel den Charakter von Finanzwechseln haben und 
fortlaufend prolongiert werden müssen. 
5. Während die Konditionen des Geldmarktkredits marktmätzig 
bestimmt werden, unterliegen die Konditionen des Anlagekredits in-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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