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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

47. Nachfrage und Angebot auf dem Effektenmarkt. 
213 
gütig, ob die Kapitalbeöütfntjfe der öffentlichrechtlichen Körperschaften 
durch eigene Anleihen oder Bantobligationen befriedigt werden. Staaten 
und Städte können durch die Art ihrer Finanzwirtschaft auch das Matz 
mit welchem sie überhaupt an den Kapitalmarkt herantreten wollen, 
beeinflussen, z. B. durch eine starke Abstinenzpolitik, wie es die italieni 
sche Regierung seit geraumer Zeit befolgt oder durch Beschränkung der 
Anleihenausgabe auf den Kriegsfall, wie dies in Grotzbritannien üblich 
ist. Oie Betätigung der öffentlichrechtlichen Körperschaften auf volks 
wirtschaftlichem Gebiet ist dagegen in erster Linie für die Art der Inan 
spruchnahme, erst in zweiter Linie für die Gesamtsumme der Inanspruch 
nahme des Marktes entscheidend. Wo der Staat Bahnen baut und die 
Städte Gas- und Elektrizitätswerke eröffnen, dort wird das für diese 
Investitionen benötigte Kapital in Rentenform, wo dies private 
Gesellschaften besorgen, T. in Aktien-, ;. T. in Dbligationenform auf 
gebracht; es wird der Effektenmarkt, allerdings auf einem andern Teil 
gebiet belastet. In Amerika nimmt der Bund und die einzelnen Staaten 
den Kapitalmarkt relativ wenig in Anspruch, aber die Eisenbahnobli 
gationen absorbieren den größten Teil der Kraft des amerikanischen 
Marktes. Oer preußische Staat nimmt in kurzen Zwischenräumen große 
Summen auf, aber verwendet sie für Eisenbahninvestierungen. 
Oie Inanspruchnahme des Kapitalmarkts durch Pfandbriefinstitute 
ist besonders stark in Deutschland, Gesterreich-Ungarn und Rußland, 
geringer in Frankreich, während in England und Amerika dieser Bedarf 
überhaupt nicht an den Effektenmarkt gelangt. 
Oer Bedarf an Industrie- und Verkehrsobligationen richtet sich 
nach dem Investitionserfordernis der Volkswirtschaft. 
Vas Angebot von Kapital auf dem Effektenmarkt wird bestimmt 
durch die Summe der Einnahmen der einzelnen Mitglieder der Volks 
wirtschaft, soweit sie nicht zum sofortigen Konsum verwendet oder dem 
Geldmarkt oder dem unorganisierten Kapitalmarkt zur Verfügung ge 
stellt werden. Auf die höhe der chuote, die dem Geldmarkt zugeführt 
wird, übt die Organisation der Kreditbanken einen starken Einfluß aus. 
Vie Teilung der Neukapitalien zwischen nicht organisiertem und or 
ganisiertem Kapitalmarkt hängt von der Unternehmungslust und Unter 
nehmungsgelegenheit der Volkswirtschaft in hohem Maße ab. Länder, 
in welchen große Kapitalien in vom Eigentümer selbst geleiteten Unter 
nehmungen investiert werden, haben trotz starker Ueberschüsse für den 
Effektenmarkt wenig Kapital übrig. Argentinien hat ungeachtet seines 
Reichtums nur einen schwachen Rentenmarkt. Ver englische organisierte 
Kapitalmarkt ist, verglichen mit der langen wirtschaftlichen Entwicklung,
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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