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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

216 
III. Der Kapitalmarkt. 
Die 950 Millionen würden somit zur Deckung des Bedarfs genügen. 
Werden aber die Erträge der Aktiengesellschaften, weil das publikuni 
Steigerung der Dividende erwartet, mit 5% kapitalisiert, so sind für 
die Aktien 15. 10 %= 300 Millionen M. erforderlich. Renten zum Zins 
satz des Dorjahrs kapitalisiert und Aktien würden somit 1000 Millionen 
erfordern, da aber nur 950 vorhanden sind, bleiben für die Renten nur 
650 Millionen übrig, und wenn nicht 50 Millionen durch Verschiebung 
der Emission oder Deckung außerhalb des Effektenmarktes vom Nach 
frageplatz verschwinden, können die Renten nur zu 65 / 70 oder ia / lt des 
Dorjahrskurses aufgenommen werden. Standen vierprozentige Renten 
!m Dorjahr auf 100, so sinken sie im neuen Jahr auf 92%. 
Auf den ersten Blick dürfte die Unterscheidung zwischen Kenten- 
und Aktienwerten willkürlich erscheinen. Warum unterliegen Aktien 
der subjektiven Bewertung, während die Renten nur von den objektiven 
Marktverhältnissen abhängig sind? Darauf ist zu erwidern, daß der 
Aktienkurs von den Ertragsaussichten abhängt, die fortwährend wechseln, 
während beiin gleichmäßigen Rentenertrag eine Aenderung der Be 
wertung nur in jenen Fällen erfolgen kann, in welchen sich die Ansicht 
über die Sicherheit des Schuldners ändert. Don diesem Moment — 
das bei Uebergang von Friedens- zu Rriegsperioden besonders intensiv 
wirkt — abgesehen ist der Rurs der festverzinslichen Werte nur Resultat 
der Marktlage. 
Der Rentenzins und die Rentabilitätsrate für Aktien haben darum 
die Tendenz sich in entgegengesetzter Richtung zu bewegen. Rach alter 
Erfahrungsregel kauft das große Publikum Aktien nur in Zeiten der 
Hausse, wenn die Berufsspekulation die Rurse schon eniporgetrieben 
hat. Schwankt die Dividende eines Unternehmens zwischen 6 und 10%, 
so neigt das Publikum zur Rapitalisierung der 10%, und der Organis 
mus der Börse begünstigt, wie später gezeigt wird, den Rauf in Zeiten 
niedrigster Rentabilitätsrate. Ebenso haben alle, welche neue Werte 
auf den Effektenmarkt bringen, ein starkes Interesse an der Emission 
zur Zeit niedriger Rentabilität, sowohl wegen des höheren Erlöses für 
ihr Unternehmen wie wegen der in diesen Jahren besonders hohen Auf 
nahmelust des Publikums. Das Zusammentreffen einer niedrigen 
Rentabilitätsrate und hoher Emissionstätigkeit steigert in doppelter 
Weise den Bedarf des Aktienmarkts und drückt den Rentenkurs umso 
tiefer herunter als die Ouote des neuen Sparkapitals, welche sich dem 
Kentenmarkt zuwendet, mit fortschreitender Ronjunktur sich vermindert 
und die Zuflüsse des Geldmarkts von jenein Augenblick an für den Renten 
markt nicht mehr in Betracht kommen, wo der Effektenkreditzins den
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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