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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

i r 
49. Der Verkehr zwischen dem nicht crganisie.ten tkapiialma.kt usw. 217 
Rentenzins übersteigt, während die Aktien am stärksten bei niedriger 
Rentabilität gekauft werden, verlieren die Rentenwerte bei hohem 
Zins einen erheblichen Teil ihrer Anziehungskraft, da steigender Zins sin 
kende Rurse bedeutet. Die Spannung zwischen Zins und Rentabilität 
ist am Tiefpunkt der Depression am stärksten, im Höhepunkt der Ron- 
junktur am schwächsten,- in Epochen steigenden Zinses erreicht im Zenith 
der Konjunkturen der Zins die Rentabilitätsrate. 
Da die meisten Aktienemissionen in den Zähren aufsteigender Uon- 
junktur durchgeführt werden, hat hilferding in seinem „ Zinanzkapital" 
die These aufgestellt, bei Aktiengründungen werde der Ertrag so hoch 
kapitalisiert, daß der Räufer nur den Zins erhalte. Dagegen wäre aber 
einzuwenden, daß die Gründungskapitalisierung nicht alle Ertrags 
steigerung umfassen kann. Wer eine Aktie, die 10% trägt, zu 200% 
erwirbt, kann bei 12% Dividende eine Rentabilität von 6% erlangen. 
Aehnlich wie hilferding kommt auch Lexis in seiner Volkswirtschafts 
lehre zum Ergebnis, daß der Unternehmergewinn bei der Umwandlung 
eines Unternehmens in eine Aktiengesellschaft kapitalisiert wird und dem 
Aktionär nur der Zins zuzüglich eines nach dem Risiko verschiedenen 
Surplusgewinnes gelassen wird. Beide Ansichten, in ihrem wesent 
lichen Rern tief begründet, gehen indes zu weit — die Rentabilitäts 
rate hat ihre eigenen der Zinsrichtung entgegengesetzten Bewegungen. 
49. Der Verkehr zwischen dem nicht organisierten Kapitalmarkt 
und dem Effektenmarkt. 
Unter den Anlagen des nicht organisierten Rapitalmarkts konkurriert 
der Erwerb von ländlichem Grundbesitz, Zinshäusern und die Ge 
währung von hgpothekarkredit an erster Stelle mit der Rentenanlage. 
Ein Teil der Kapitalbesitzer, welche über die Voraussetzungen des 
nicht organisierten Kapitalmarkts — die Sachkenntnis, die Lust sich 
um das Gbjekt des Eigentums zu kümmern und das für die Anlage 
erforderliche beträchtliche Kapital — verfügen, vergleicht die Erträge 
dieser Anlagen mit denen der Renten. Aber nicht alle Kapitalbesitzer 
ziehen aus denselben Voraussetzungen gleiche Schlüsse; die Besitzer 
großer vermögen, die in erster Linie auf den Ertrag der Anlagen achten, 
bevorzugen die Renten in Zeiten sinkender Kurse, während sich das 
Rkittel- und Kleinkapital gerade dann von den Renten abwendet, zu 
mal wenn infolge der gleichzeitigen Verteuerung des Baukredits und 
der Pfandbriefe die Anlage in Häusern und Hypotheken höheren Er 
trag abwirft. —
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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