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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

220 
III. Der Kapitalmarkt. 
bansen die Kurssteigerung zu verstärkten Neuemissionen. Bei Kapital 
knappheit vermag der Nentenertrag dem Steigen des Geldmarktsatzes 
nicht im gleichen Tempo zu folgen, weil bei Begebung neuer Renten 
zu sich rasch verschlechternden Kursen ein Deplacement der Renten 
älterer Emissionen zu befürchten wäre. Aus diesen Ursachen findet 
nur analoge Bewegungsrichtune von Geldmarktzins und Renten 
ertrag, aber nicht Ausgleichung statt. Oie Wirkung des Verkehrs mit 
dem Geldmarkt äußert sich bei überwiegender Kapitalnachfrage zu 
nächst auf die Neuemissionen: diese müssen, um das Sparpublikum 
anzuziehen, einen von der Vergütungsrate für Bankguthaben nicht 
zu weit entfernten Ertrag abwerfen, die Begebung billiger neuer 
Anleihen veranlaßt aber einen Teil der Besitzer älterer Emissionen 
zum Tausch ihres Besitzes gegen neue Werte. 
Oie Beziehung zwischen Geld- und Aktienmarkt wurde bisher 
weniger beachtet als das Verhältnis zwischen Geld- und Rentenmarkt,' 
sie ist aber von besonderer Wichtigkeit. Wie wir hervorgehoben haben, 
kauft die große Mehrheit des Publikums Aktien nur in Zeiten der Hausse 
bewegung- in den Emissionsmonaten solcher Jahre benötigt der Aktien 
markt wegen der großen Anzahl von neuen Werten, die zu dieser Zeit 
herauskommen und wegen der Hochkurse dieser Emissionen sehr viel 
Kapital. Vas neugewonnene Sparkapital steigt aber nicht so rasch, 
daß es den vervielfachten Bedarf befriedigen könnte, zumal die Börse 
konjunktur zeitlich vor der Wirtschaftskonjunktur, somit zu einer Zeit 
auftritt, in der die Steigerung der Einkommen noch nicht voll einge 
setzt hat. Oer Effektenkredit schafft die Mittel zur benötigten Erwei 
terung des Marktes- die zeitliche Auseinanderlegung von Börse- und 
Wirtschaftskonjunktur ermöglicht den Banken reichliche Gewährung 
von Effektenkredit, solange sie durch Letriebskredit noch nicht intensiv 
in Anspruch genommen sind. Bei Pflege des Zinanzgeschäfts haben 
die Banken ein Interesse an möglichst langer Dauer der Unterbringung 
der Aktien,- es kommt ihnen dabei zugute, daß die Besitzer großer ver 
mögen bei Hochkursen Aktien zu verkaufen geneigt sind, da sie dieselben 
Werte bei billigeren Kursen rückzukaufen hoffen und den erzielten 
Erlös zu diesem Zweck in den letzten Etappen der Börsehausse als Bank 
guthaben hinterlegen; die Momente, die fortschreitende Börsenkon 
junktur charakterisieren: die Verschlechterung der Qualität der Effekten- 
besitzer, die Ersetzung des Eigenkapitals durch Effektenkredit und eine 
knappe Marge des Eigentümers werden in der Regel der Zälle dadurch 
ermöglicht, daß der bisherige Eigentümer von Effekten durch Intervention 
der Banken indirekt die Mittel zur Gewährung von Effektenkredit
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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