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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

52. Die Wirkungen des Verkehrs unter den Kapitalmärkten. 223 
Oie ältere englische Krxtif setzte dabei ein, das; die Napitalbegebung 
zu einer Zeit erfolgt in welcher die Zinsrate des auswärtigen Napi- 
talmarktes höher ist als jene des inländischen, va aber die Auszahlung 
der schuldigen Beträge nicht sofort erfolgt, die Banken des Anleihe- 
konsortiums vielmehr regelmäßig wert darauf legen, die Guthaben 
aus dem Anleihenerlös eine Zeitlang selbst zu verwalten, stehen dem 
Geldmarkt des leihenden Landes Capitalien zur Verfügung, die durch 
die konzentrierte Art der Verwendung die Marktrate ungewöhnlich 
tief heruntersetzen und zu einer Spekulationsperiode führen. Zm Ver 
lauf derselben werden aber die Capitalien von den Anleihestaaten zu 
rückgefordert und dem Geldmarkt gerade in einem Zeitpunkt Mittel 
entzogen, in welchem er dies am stärksten spürt. Diese Kritit paßt 
auch noch für die Verhältnisse der Gegenwart, denn auch manche 
Konjunktur der letzten Generation ist in ihrem Tempo durch Guthaben 
von Auslandsstaaten, die nur zeitweise verfügbaren Anleiheerlös dar 
stellten, geschaffen worden. 
Oie Napitalbegebung in das Ausland hat die Tendenz den Ourch- 
schnittszins im Gläubigerland zu heben, im Schuldnerland zu senken, 
oder genauer ausgedrückt die Wellenlinien, in welchen sich der Zins 
bewegt, werden im Gläubigerland infolge der Gewährung von Aus 
landsanlagen eine stärkere höhe haben. Oer Vorsprung, den die billige 
Beschaffungsmöglichkeit des Kapitals vorgeschrittenen Ländern gegen 
über kapitalistisch weniger entwickelten sichert, wird dadurch verkürzt. 
Oie höhere Verzinsung der Auslandsanlagen inag ferner im Gläu 
bigerstaate manchen Kapitalbesitzer der sonst sein Sparkapital produk 
tiven Anlagen zugeführt hätte, zmn Erwerb auswärtiger Effekten ver 
anlassen. Man hat vielfach in Zrankreich den Banken vorgeworfen, 
daß sie der Industrie Kapital entziehen und die Verteidiger der Banken 
haben darauf erwidert, daß der Industrie Kapital nicht fehle. Oas 
ist vielleicht richtig, aber wenn die Zranzosen für ihre Ersparnisse nur 
ein Prozent biapitalmarktzins erhalten hätten, so würden manche 
darüber intensiver nachgedacht haben, durch welche Arbeit sie höheren 
Zins erlangen könnten, als sie es in den letzten Zähren taten, wo ihnen 
Werte mit hoher Verzinsung buchstäblich ins Haus getragen wurden. 
Oie Entwicklung zum Nentnerstaat wird durch den Napitalaustausch 
zweifellos beschleunigt. 
Ourch die Verkürzung der Oifferen; des Nap italnrarktz insfuß es 
wird die Entstehung von Industrien in den Schuldnerstaaten und das 
Tempo der sonstigen wirtschaftlichen Entwicklung beschleunigt. Oie 
deutschen und französischen Agrarier haben wiederholt auf die Nach-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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