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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

228 
III. Oer Kapitalmarkt. 
Hunderts die Finanzierung der Eisenbahnen. Als der Sieg des Staats- 
bausgstems den Banken einen wichtigen Geschäftszweig entzog, suchten 
und fanden sie Ersah für den Ausfall in der pflege der Industrie. Während 
aber die Bahnen durch starke Guthaben den Banken Mittel zugeführt 
hatten, hatte die Industrie nanrentlich in Mittel- und Osteuropa ein 
lebhaftes Bedürfnis nach Anlagekredit. Das bedeutete für die Banken 
solange Immobilisierung, bis es gelang, den Kreöit durch Aktien oder 
Obligationen abzustoßen. Die Banken behielten stch in vielen Fällen 
bei Gewährung von Anlagekrediten die Umwandlung des Unternehmens 
in eine Aktiengesellschaft oder die Rapitalserhöhung vor, entsprechend 
den Traditionen der Eisenbahngründungszeit. 
3. Um die Aktien und Obligationen dieser ihnen nahestehenden 
Unternehmungen abzusetzen, trachteten die Banken mit ihren Runden 
auch über den Einlageverkehr hinaus in nähere Berührung zu kommen 
und das Rommissionsgeschäft, das sie auf dem Effektenmarkt pflegten, 
gab ihnen die Möglichkeit, langsam in immer stärkerem Matz die Ver 
mögensverwaltung ihrer Einleger an sich zu ziehen. 
Die Tätigkeit der Banken auf dem Rapitalmarkt umfatzt die Fi 
nanzierung, das Ronsortialgeschäft, die börsenmätzige Emission, das 
Placement autzerhalb der Börse, die Vermögensverwaltung und Ver 
mögensberatung sowie das Lffektenkc-mmissionsgeschäft. 
34. Die Finanzierung. 
Gelegenheit zur Zinanzierung gibt in der Gegenwart fast nur die 
Aktiengesellschaft. Bei den Rentenwerten sind die Tgpen so außeror 
dentlich einfach, datz geistige Tätigkeit der Banken fast nur bei Anleihen 
jener Staaten notwendig ist, deren Finanzen nicht in Ordnung sind. Im 
übrigen beschränkt hier sich die Tätigkeit auf die Rursbestimmung und 
die Entscheidung über die kvahl des Anleihetgpus. Das gleiche gilt 
von den Pfandbriefen. 
von großer Bedeutung ist dagegen die Finanzierungstätigkeit bei 
der Aktiengesellschaft. Der frühere hauptfall derselben, die Umwandlung 
eines bestehenden Unternehmens in eine Aktiengesellschaft, ist in der Ge 
genwart infolge der Tendenz die weitere Entwicklung der Industrie mehr 
auf die Vergrößerung der bestehenden als die Errichtung neuer Unter 
nehmungen zu basieren, nicht von derselben Bedeutung wie einst, spielt 
aber immerhin noch eine erhebliche Rolle. Man wäre auf den ersten 
Blick geneigt, die Umwandlung für leichter zu halten als die Neugrün 
dung, da bei ihr Gsschäftsresultate schon vorliegen. Indessen zeigt die Er
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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