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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

59. Oie Stellung der Banken zur Börse. 
243 
1. Demzufolge waren die Banken bestrebt Unternehmungen mii 
starkem Kapital zu schaffen. Ein Unternehmen mit großem Kapital 
ist kreditfähiger und die Ularktschaffung für große Werte ist leichter 
als für Aktien kleiner Unternehmungen, die nur lokal bekannt sind. 
In Deutschland und Amerika, in Gesterreich, Rußland und Italien 
haben darum die Kreditbanken an der industriellen Zusionsbewegung 
lebhaftesten Anteil genommen. 
2. Oie Börse verlangt schwankenden Ertrag,- in vergangenen Iahr- 
zehnten wurden in der Zeit der Depression geflissentlich spärliche 
Dividenden gezahlt, dagegen in den Tagen der Börsebewegung 
hohe Dividenden und Reserveausschüttungen vorgenommen, um da 
durch Kurssteigerungen hervorzurufen, welche der Emission neuer 
Aktien zugute kommen sollten. In neuerer Zeit ist den Banken die 
Aufgabe der scharfen Sonderung zwischen Anlagen mit gleichbleiben 
dem und Anlagen mit schwankendem Ertrag erwachsen, die schon bei 
der Finanzierung selbst durchgeführt werden muß. 
3. Oie Abstreifung der individuellen Züge des Unternehmens vom 
Wertpapier und die Schaffung von Tendenzmaterial ist die wich 
tigste Aufgabe, die bei der Beziehung zwischen Banken und Börse 
zu lösen ist. Bei Renten und Pfandbriefen hat sich dieser Prozeß schon 
vor Generationen vollzogen. Ehedem hatten die Gläubiger des Staates 
individuelle Deckung und die Pfandbriefe der preußischen Landschaften 
wahren die Erinnerung an jene Zeit, wo der Pfandbriefgläubiger 
durch Zugriff auf ein konkretes ihm verpfändetes Grundstück sich be 
zahlt machen konnte. Die moderne Staatsrente, die auf dem Gesamt 
kredit des Staats beruht, der moderne Pfandbrief, der auf den lögpo- 
thekardarlehen des Pfandbriefinstituts basiert, hatten individuellen 
Charakter verloren. Bei Aktienwerten war dieser Prozeß weit schwerer 
durchzuführen als bei Renten. 
Oie Bewertung der Spekulationspapiere in ftüheren Epochen 
erscheint uns roh und sachlich nicht begründet. Man muß indes berück 
sichtigen, daß bei den Börsenbewegungen vergangener Iahrhunderte 
Konjunkturpapiere im Vordergrund standen. Aktien eines Kolonial 
unternehmens mußten einen höheren Wert bekommen, wenn sich 
die Kolonie entwickelte, Aktien einer Eisenbahn mehr Dividende abwer 
fen, wenn die Produktion in den von der Bahn durchzogenen Gebieten 
sich steigerte. Aus allgemein optimistischer Beurteilung der Wirt 
schaftsentwicklung heraus konnte man in der Kolonial- und Eisenbahn 
zeit die Aktien der führenden Werte erwerben. Zn den letzten dreißig 
Iahren aber, in den Tagen der Vorherrschaft der Industriewerte war 
15*
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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