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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

246 
III. Oer Kapitalmarkt. 
lief? übernommen werden, sind bei Bankenplacement selten, da die 
Beamten der Filialen und Oepositenkassen in ihrer Gesamtheit ein 
meist zutreffendes Urteil über die Stimmung ihrer stunden besitzen. 
Für das Bankenplacement sind in erster Reihe fest verzinsliche werte 
geeignet, Renten und Pfandbriefe. Gin großer Geil des Bankenpla 
cements dient der Unterbringung in die letzte Hand; wer aber ein Effekt 
dauernd besitzen will, legt einen entscheidenden wert auf die Sicherung 
des Ertrags. In der letzten Generation bemühten sich die Lanken mit 
zunehmendem Erfolg Industriewerte für ihr Bankenplacement geeignet 
zu machen. 
1. privatversuche, aus Industrie- und Verkehrsaktien sichere Un 
lagen zu formen, waren schon im sechsten und siebenten Jahrzehnt des 
vorigen Jahrhunderts erfolgt. Die englischen Investment-Trusts, Ver 
einigungen zu gemeinsamer Kapitalanlage zur Ausgleichung der Risken 
der einzelnen werte, und die gemischte Unlage des Kontinents, welche 
verschiedene werte mit ungleichartigen Ertragsaussichten zu einer Ver 
mögensgruppierung zusammenfaßte, suchten dem einzelnen Unleger 
einen regelmäßigen Nutzen aus Aktien zu sichern. Ungleich bedeutsamer 
aber wurden die Finanzmethoden zur Schaffung von Tgpen von In 
dustrie und verkehrswerten mit regelmäßigem Ertrag. 
2. Schon seit der Zeit der Eisenbahnfinanzierung wird ein Teil 
des Unternehmerkapitals durch Ausgabe von Obligationen aufgebracht. 
Weder bei Eisenbahnen noch bei Industrieunternehmungen ist eine absolut 
sichere Grundlage der Obligationen vorhanden. Der wert des Eisen 
bahndammes ist von der Aufrechterhaltung des Betriebs, der Wert eines 
Zabriksgrundstückes von der aktiven Tätigkeit abhängig. Bei vorsichtiger 
Finanzierung dürfen nur soviel Obligationen ausgegeben werden, daß 
der Zinsen- und Tilgungsdienst nach Deckung aller Auslagen auch im 
ungünstigsten Konjunkturjahr gewährleistet ist und noch darüber hinaus 
jährlich ein Betrag für Dividendenzahlung erübrigt. Die Deckung des 
Gbligationendienstes allein ist nicht hinreichend, denn wenn die hier 
für erforderlichen Beträge die Einnahmen des Unternehmens erschöpfen 
und eine Dividende nicht gezahlt werden kann, das Unternehmen jedoch 
neues Kapital benötigt, so entsteht für die Besitzer der Obligationen 
selbst die Notwendigkeit zu unfreiwilliger Kapitalzahlung oder Vorrangs 
einräumung für neue Anleihen. Die amerikanische Eisenbahngeschichte 
ist an Fällen dieser Art reich. 
Außer den vereinigten Staaten hat das Dbligationssgstem im Ver 
kehrswesen besonders in Frankreich Anwendung gefunden. Die Vor 
liebe der Franzosen für äußerlich sichere Anlagewerte und die dort be
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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