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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

266 
65. Oie Konzentration der Kreditbanken. 
sich für den Ueberweisungsoerkehr am vorzüglichsten eine im ganzen 
Lande verzweigte Organisation, deren Schecks überall genommen werden. 
Es liegt an historischen Momenten, daß der Scheckverkehr nicht sofort 
von großen Organisationen, sondern von Lanken eingeführt wurde, 
die aus kleinen Anfängen heraus ihre äußere Verfassung immer weiter 
entwickelten. Würde man heute in einem Lande den Scheckverkehr ein 
bürgern wollen, so würde man zunächst eine große umfassende Organi 
sation wie z. B. die Postscheckämter errichten. Man vergleiche den Post 
scheckverkehr mit dem früheren Scheckverkehr der kleinen Privatbanken um 
die ungeheure Ueberlegenheit der großen Organisation über das Einzel- 
institut zu erkennen. Aus dieser Erkenntnis heraus haben die englischen 
Kreditbanken, die im wesentlichen Scheckinstitute sind, ein großes §iliri 
tt eh angelegt und zwar zum Teil durch Angliederung anderer Provinz 
banken und prioatbankiers. 
In Frankreich liegt das Hauptgeschäft im Sammeln von Einlagen 
und im Effektenplacement. In beiden Richtungen sind große Institute 
überlegen. Der Klang ihres Namens führt ihnen überall Einlagen zu 
und ihr reiches Budget ermöglicht die Errichtung von Depositenkassen 
und Filialen, auch wenn die Geschäftsspesen der ersten Jahre den Er 
trag übersteigen. Zum Bankier, der in der stillen Seitenstraße im ersten 
Stockwerk sein Bureau hat, tragen gewöhnlich nur persönlich Bekannte 
ihr Geld hin, zur nächsten Depositenkasse dagegen jeder, der in der Nähe 
wohnt und nichts anderes mit dem Gelde vorhat. Der Bankier der 
vorigen Generation verschmähte es, den Einlagen nachzujagen, denn 
das hätte ihn diskretitiert und widersprach seinen sonstigen Gewohnheiten: 
Man war gewohnt, daß der Kunde zum Bankier kam, nicht umgekehrt. 
Die Zeiten haben sich geändert und um die Ecklokale der größeren Straßen 
der Hauptstädte ist zwischen den Aktienbanken ein heißer Kampf ent 
brannt. Die Bewerbung um die Einlagen wird von den Großbanken 
mit allen Mitteln der Reklame geführt. Zm Effektenplacement haben 
die Großbanken eine außerordentliche Ueberlegenheit durch die Möglich 
keit namhafte Konsortialgeschäfte abzuschließen, die Emission durch 
den Lffektenkredit zu stützen und das Placement bei ihren Kunden zu 
sichern. Die Lokalbank oder der Privatbankier ist darin konkurrenz 
unfähig und selbst eine eigene Zentralorganisation wie das französische 
Syndicat des banquiers hat mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die der 
Selbständigkeitsdrang der ihr angeschlossenen Mitglieder bei den Ver 
handlungen und später bei der Uebernahme von Anleihen in den weg 
setzen. 
In Deutschland haben außer den genannten Momenten noch die
	        

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Inkassotarif Für Asien, Afrika Und Australien. 1927.
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