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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

29 
ermitteln will. Die Ursachen dieser Unfähigkeit sind klar: die offiziellen 
Resultate, die sich auf die Gesamtheit eines Landes erstrecken, beziehen sich 
auf gewisse Punkte, welche die Staatsgewalt als solche interessieren, abstra 
hieren aber von allen Betrachtungen, die nur akzessorisch diese Frage be 
rühren; sie rechnen weder mit der be sonderen Natur des Individuums, noch 
mit dem Milieu, in dem es lebt; die offiziellen Angaben vernachlässigen also 
die wesentlichen Tatsachen, die die Wissenschaft beachten muß, wenn sie zu 
Schlüssen in betreff der Einzelexistenzen oder der verschiedenen sozialen Kate 
gorien gelangen will. Wenn sie z. B. für zwei Länder mit gleicher Bevölke 
rungszahl die Vergehen und Verbrechen auf Grund der ergangenen Urteile 
vergleicht, so wird man in bezug auf die Moralität der Bevölkerung ganz un 
genaue Schlüsse ziehen können. Um sich zu überzeugen, welche Irrtiimer 
Schätzungen dieser Art durch einfachen Vergleich der Zahlen hervorrufen, 
genügt es durch direkte Beobachtung die Ungleichheiten zu konstatieren, die 
zwischen den Einrichtungen und Sitten der beiden Länder bestehen, was Wirk 
samkeit der Repressionsmittel, Käuflichkeit der Richter, unaufhörlicher Zustrom 
fremder verbrecherischer Elemente usw. anbetrifft. 
Le Play gibt zu, daß hervorragende Gelehrte diese Mängel über 
wunden haben, indem sie eigene Beobachtungen mit dem statisti 
schen Material verarbeitet haben. Aber diese „gemischten 
Methoden“ erfordern von dem, der sie anwendet, seltene Eigen 
schaften : 
„Man hat oft mit Recht bemerkt, daß die Kunst der Zahlengruppierung 
es erlaube, mit einem gewissen Grade von Wahrscheinlichkeit jeden Schluß 
a priori zu beweisen. 
Wie wird dagegen bei der direkten Beobachtung verfahren? 
„Man nimmt sich nicht vor, in einem allgemeinen Schema alle sozialen 
Fragen zu erfassen, man untersucht jede Frage gesondert, indem man sie soviel 
wie möglich umgrenzt, damit man sie vollständiger behandeln und Schlüsse 
von mehr praktischem Nutzen ziehen kann. Anstatt von einem Gesichtspunkt 
aus für jede spezielle Frage die Gesamtheit des Landes zu betrachten, knüpft 
man nach Möglichkeit an besondere Fälle oder Örtlichkeiten an, die man von 
allen Seiten untersucht.“ 
Ferner ist hierbei die Erhebung nicht Beamten anvertraut, sondern 
Männern, die sich besonders dazu eignen, 
„die niemals die materielle Tatsache von den moralischen Erwägungen sondern, 
die deren Wichtigkeit bestimmen oder die ihren bestimmten Charakter fest 
legen . ...“ „In diesem System ist man nicht mehr gezwungen, zur Kenntnis 
der speziellen Tatsachen durch mehr oder weniger entfernte Induk 
tionen zu gelangen; man konstatiert sie direkt an den Quellen 
der Beobachtung.“ 
Diese Methode der direkten Beobachtung ist besonders in England 
gebräuchlich. Das Parlament ordnet über irgendeine Frage eine
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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