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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

268 
65. Oie Konzentration der Kreditbanken. 
Oer Privatbankier in Mainz mag mit größeren Mitteln arbeiten 
als der Direktor der Mainzer Filiale der dortigen Großbank: ja die Fi- 
liale mag überhaupt eigenes Kapital nicht besitzen. Aber sie setzt auf 
ihr Schild das Aktienkapital ihrer Bank von 200 oder 300 Millionen M. 
und das wirbt ihr mit Recht vertrauen, da ja für Verluste der Filialen 
tatsächlich das ganze vermögen der Bank haftet. Für die Anwerbung 
von Einlagen ist das Aktienkapital allgegenwärtig. 
Endlich ist für die Aktienbanken die Publizität ein starker Vorsprung. 
Ist auch die Zahl derer, die Bilanzen lesen können, gering, so ver 
größert doch das Erscheinen von Ausweisen und Rechnungsabschlüssen 
das vertrauen. Vie Besprechungen der zahlreichen Geschäfte der 
Aktienbanken und die umfangreiche Reklame des Hauptinstituts kommt 
auch den Provinzfilialen zugute. 
wo es sich um schematische reguläre Geschäfte handelt, sind die 
Privatbanken mit Ausnahme einiger alter Firmen zurückgedrängt wor 
den. In jenen Gebieten dagegen, bei denen es auf persönliche Tüchtig 
keit des Leiters ankommt, haben sie sich kräftig gehalten. Man kann 
die heute noch bestehenden Privatbankhäuser in folgende Tgpen 
scheiden: 
1. Oie großen Vermögensverwaltungen wie die Roth 
schilds in Paris und Wien, die hottinguer und Mailet in Paris und die 
Frankfurter Bankiers. Sie nehmen in den Finanzkonsortien und auf dem 
Geldmarkt als Akzeptenehmer und Reportkreditgebsr eine starke Stel 
lung ein und besitzen einen relativ nicht großen aber sorgsam gewählten 
Rundenkreis. 
2. Privatbankgeschäfte, bei denen das Bankgeschäft im Zu 
sammenhang mit dem Warenhandel steht, hierzu gehören namentlich 
zahlreiche Firmen in London, die das Rembursgeschäft aus dem Waren 
handel heraus pflegen, mehrere große russische Banken und einzelne 
Hamburger Firmen. 
3. Privatbanken, die sich für einen bestimmten Zweig des 
Bankwesens, der sorgsame Führung erfordert, spezialisiert haben. Ein 
besonders bevorzugtes Gebiet war lange Zeit die Arbitrage, welche 
aber infolge der Durchführung der Währungsreform in den führenden 
Staaten heute nur noch in London in wirklich großem Umfang betrieben 
wird. Für die Gegenwart kommt besonders die Vermögensverwaltung 
und die Effektenkommission in Betracht, namentlich in jenen Ländern, 
wo die Aktienbanken sich von diesen Geschäftszweigen fernhalten wie 
in England oder sich fast ausschließlich auf den Rentenhandel beschrän 
ken wie in Frankreich. Oer sorgsame Privatbankier bietet bei der Effekten-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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