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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

270 
65. Die Konzentration der Kreditbanken. 
ropa üblichen Meinung: Man rechnet es gewöhnlich den Notenbanken 
zum großen Verdienst an, daß sie allen ohne Unterschied zu gleichmä 
ßigen Konditionen Kredit geben, nie die Notlage ausbeuten, sondern nur 
jene Sätze verlangen, die sie im Sinne der Diskontpolitik fordern müssen, 
hält darum ihr Wirken für demokratisch im Gegensatz zum Verhalten 
amerikanischer Zinanzhäuser, die bis zur Bankreform dort in Notzeiten 
als einzige Rreditquelle angesehen werden konnten und sich dafür reichlich 
bezahlen ließen. 
Diese übliche europäische Auffassung scheint mir, so zutreffend auch 
ihre Einzelauffassungen sind, den Kern der Frage nicht zu trefffen. Oie 
der europäischen diametral entgegengesetzte Entwicklung in den ver 
einigten Staaten, die durchaus nicht allein auf das verbot der inter- 
staatlichen Filialerrichtung zurückgeführt werden kann, spricht zu deutlich 
dagegen. In Reichen ohne Zentralbank muß die einzelne Rreditbank 
eine beträchtliche Rasse halten, um den eventuell an sie gerichteten An 
forderungen nachzukommen. Oie individuelle Fürsorge jeder Bank 
für die Reserve verteuert den Filialbetrieb,- da es fraglich ist, ob man 
bei einem Run die Noten der Bank nehmen wird, nmß die Bank Metall 
zur Verfügung halten. Oie größeren Banken müssen stets gerüstet sein, 
um allen Ansprüchen nachkommen zu können und dies ist nur dann mög 
lich, wenn der Betrieb zentralisiert geführt wird. Zn Reichen mit einer 
Zentralnotenbank dagegen können die Rreditbanken mit ungleich 
größerer Elastizität arbeiten, sie brauchen nicht immer aus eigener Rraft 
liquide zu sein, sondern können durch Wechseldiskont oder Lombard 
sich bei der Notenbank Geld beschaffen. Den Hauptanprall bei unver 
muteter Inanspruchnahme hat aus dem Rontinent die Notenbank zu 
tragen und dadurch ist den Rreditbanken die Möglichkeit weiter Aus 
breitung gegeben, da sie auch den Anforderungen eines weniger über 
sichtlichen Geschäfts gegenüber durch die Hilfe der Zentralbank gestützt sind. 
Oie Wirkungen der Ronzentration der Rredit 
banken lassen sich, obwohl die Entwicklung noch nicht voll abge 
schlossen ist, schon in der Gegenwart übersehen. 
Ls sind durch diesen Prozeß Banken geschaffen worden, welche 
durch lokale Rrisen nicht gefährdet werden. Während in den Wirtschafts 
krisen der vorigen Generationen zahlreiche Rreditinstitute zusammen 
brachen, ist heute der Fall einer Großbank selbst bei allgemeiner Rrise 
unwahrscheinlich und bei lokalen Erschütterungen haben die hauptstädti 
schen Institute Rraft zur Intervention. Oie erhöhte Sicherheit der Ein 
lagen und die ausgebildete Organisation haben zur raschen Verbrei 
tung des Ueberweisungsverkehrs viel beigetragen.
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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