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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

65. Die Konzentration der Kreditbanken. 
271 
Die großen Kreditbanken haben den von der Notenbank begon 
nenen Ausgleichsprozetz der lokalen Unterschiede des Wechselkredit- 
zinses fortgesetzt und auf den Betriebs- und Effekten-, teilweise so 
gar auf den Unlagekredit ausgedehnt. 
Sie haben durch Bildung einer umfassenden Zweigorganisation 
die Börse bei der Plazierung der Effekten teilweise ersetzt und beherr 
schen sie in den meisten Staaten des Rontinents in zunehmendem Matz. Sie 
haben ferner durch starke Unziehung von Giro- und Sparkapitalien die 
Bedeutung des offenen Geldmarkts geändert. Kür manchen Privat 
bankier und die Rleinbank, denen wenig Einlagen zuflössen, war der 
offene Geldmarkt die wichtigste Rapitalbeschaffungsquelle,- die große 
Kreditbank erhält aber ihre Mittel hauptsächlich in direktem Verkehr mit 
den Runden,- sie hat ferner eine Neihe von Besitzern großer Rapitalien, 
Vermögensverwaltungen und Versicherungsgesellschaften dazu ver 
anlaßt durch Vermittlung der Bank zu arbeiten statt ihre Mittel auf 
dem offenen Geldmarkt anzulegen. 
Durch die Bildung von Großbanken erhielt die Bankleitung eine 
völlig veränderte Bedeutung für die Volkswirtschaft. Der Privatban 
kier mochte die ihm anvertrauten Einlagen nach seinem Ermessen ver 
wenden, wenn er gegen Liquiditätsgrundsätze sündigte, erlitten seine 
Einleger Vermögensverlust, die Volkswirtschaft aber wurde hiervon 
nur wenig berührt. Ze nach Begabung und Eigenkapital verwendete 
der Bankier die Mittel mehr für Effekten- oder für Letriebskredit: die 
Wirkung der Verwendung trug privatwirtschaftlichen Lharakter, nur 
in Summa ergaben sich volkswirtschaftliche in ihrer Art von den einzelnen 
Bankiers häufig garnicht beabsichtigte Ronsequenzen. Die Wahl aber, 
welche die organisierte Großbank für ihre Anlagen trifft, ist auf die ganze 
Wirtschaft von tiefgreifender Wirkung. Wenn Llogds-Bank mit ihren 
2000 Millionen Mark fremden Geldern den Entschluß faßt ins Ausland 
zu gehen und ihn in stärkerem Maße ausführt, so kann dadurch die Ver 
wendung einer erheblichen Quote englischen Sparkapitals in andere 
Länder eingeleitet und der Zinsfuß des englischen Geldmarktes beein 
flußt werden. Ein Beschluß des Credit Lyonnais, sich für Kinanzierung 
der ftanzösischen Industrie zu interessieren oder die Absicht einer Berliner 
D-Bank sich dem Anlagekredit fern zu halten, könnte Umänderungen 
der Produktionsorganisation zur Kolge haben. An Stelle zahlreicher 
in ihren Entschlüssen selbständiger Raufleute sind wenige Großinstitute 
getreten, welche einen erheblichen Teil des Nationalvermögens lenken. , 
Die Rreditbanken erhalten den wesentlichsten Teil ihrer Mittel 
durch Einlagen, der Einleger aber kümmert sich nicht um die Art der
	        

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Citation recommendation

A Magyar Korona Országainak Betegsegélyző Pénztárai 1898-Ban = Die Krankenkassen Der Länder Der Ungarischen Krone Im Jahre 1898. Pester Buchdruckerei-Actien-Gesellschaft, 1901.
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