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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

276 
65. Die Konzentration der Kreditbanken. 
ziemlich weit entfernt,- aber die Anzeichen mehren sich, daß wir uns 
auf dem Weg dahin befinden. Neue Banken werden nur selten ge 
gründet, die großen deutschen, französischen und englischen Institute 
sind ausnahmslos vor 1873 entstanden. Einer neuen Bank wäre es schwer 
eine leistungsfähige Organisation aufzubauen, die mit den Großbanken 
gleichen Schritt halten könnte. Die bestehenden Institute, unter denen 
sich in Deutschland und Frankreich wenige Riesenunternehmungen 
von den übrigen immer schärfer abheben, neigen zu gemeinsamer Fest 
legung der wichtigsten Geschäftsbedingungen. Die schottischen Banken 
sind bezeichnenderweise seit über einem Jahrhundert kartelliert, da die 
Neuerrichtung von Banken dort unmöglich war. Die englischen Banken 
haben für das reguläre Geschäft — nicht für die Kredite des offenen 
Geldmarkts — formlose Uebereinkommen, an die sie sich strenge hal 
ten. Die französischen Banken setzen die Bedingungen für den Privatsatz 
und Reportkredit einheitlich fest. Oesterreich hat ein ausgebildetes Kon 
ditionenkartell, das fast alle Zweige des regulären Bankgeschäftes um 
faßt, seit einem Jahrzehnt. In Rußland ist das Bankenkartell unter 
Mitwirkung der Regierung zustande gekommen. Seit Jahresfrist be 
sitzen auch die Berliner Banken eine Konditionenvereinbarung für den 
größten Teil des regulären Bankgeschäfts. 
Einige dieser Vereinbarungen sind von den Notenbanken stark 
begünstigt worden, die dadurch die Wirksamkeit ihrer Diskontpolitik 
zu befestigen trachteten. Gegen übermäßige Ausnützung des Kartells 
sicherte die offizielle Bankrate, die für die meisten Diskontkredite das 
Maximum darstellte, und die Furcht der Banken vor Verringerung 
der Inanspruchnahme. Bisher haben die Kartelle im Bankwesen ge 
wöhnlich dazu geführt, daß die Konkurrenz, vom Konditionengebiet 
vertrieben, sich bei der Ausmessung der Kredithöhe umso stärker fühlbar 
machte,- die österreichischen und russischen Bank- und Industriebilanzen 
seit Abschluß der Kartelle liefern dafür deutliche Beispiele. 
weit stärker als im regulären äußert sich die Monopoltendenz im 
Finanzgeschäft. Die Zahl leistungsfähiger Finanzhäuser ist außerhalb 
Englands sehr gering geworden, für das Riesengebiet der vereinigten 
Staaten, für Deutschland und Frankreich kommen nur ganz wenige 
Firmen ernsthaft in Betracht. Mancher Staat sieht sich schon heute bei 
Begebung seiner Anleihe einer einzigen Gruppe gegenüber, und in 
der Union ist nicht blos von demagogischer Seite die Frage aufgeworfen 
worden, ob nicht ein money trust schon gegenwärtig bestehe; sind nicht 
dem Erfinder, dem Fabrikanten, dem Kaufmann, wenn er an einer 
Stelle abgewiesen wird, wegen des engen Zusammenhangs der Finanz
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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