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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

24 
II. Der Geldmarkt. 
bat ein Unternehmen an Rohstoffen 160.000 Rkk., an Fabri- 
taten im Produktionsprozeß 200.000 Mk., anfertigen Produkten 100.000,. 
an Außenständen 100.000 Mk., so wäre die Summe der liquiden Akti 
ven 560.000 Bis.; der Betriebskredit ist aber nicht von diesem Be- 
trag, sondern vom Realisationswert der einzelnen Aktiven zu bemessen. 
Die unverarbeiteten Rohstoffe kann man mit geringen Abzügen 
als realisierbar ansetzen,' bei den Außenständen wird die Bewertung 
von der Art der Schuldner abhängen, meist werden auch hier die Ab 
striche vom Bilanzwert niedrig sein. Dagegen ist in der Regel 
bei den fertigen noch unverkauften Produkten und vornehmlich bei den 
im Produktionsprozeß befindlichen Gütern eine ansehnliche Margen 
einzusetzen. 
Auf den ersten Blick wird es befremdlich erscheinen, daß die Rkarge^ 
die bei der Kreditgewährung gegenüber dem Bilanzwert angelegt 
wird, bei einem Fabrikat höher angesetzt werden soll als bei einem 
Rohstoff. Für die Praxis der Bankleitung ist aber dieser Unterschied 
von großer Bedeutung: Oie Rohstoffe haben einen Weltmarkt: bei 
Zusammenbruch des Banmwollhändlers kann die Bank die Baum 
wolle, gleichviel wo sie liegt, durch telegraphische Grdre an einen Makler 
verkaufen lassen. Oie Veräußerung irgend eines fertig gestellten Textil 
produktes dagegen ist schwierig,- da es vielleicht nur in einem bestimm 
ten Umkreis verkäuflich ist, seht es Lokalkenntnis voraus; die Fertig 
stellung der im Verarbeitungsprozeß selbst begriffenen Güter setzt Fort 
betrieb der Fabrik voraus. Rehmen wir ein anderes Beispiel: Eine 
Schokoladefabrik stellt die Zahlungen ein: der Verkauf des Eacao ist 
durch telegraphische Grdre möglich, er wird gewissermaßen unter Be 
rücksichtigung der Transportkosten auf den Weltmarkt zurückgeschaffte 
Oie Schokolade dagegen ist zumeist nur lokal oder überhaupt nicht 
absetzbar. Oie Fabrik mag zusammengebrochen sein, weil ihr Pro 
dukt nicht Anklang fand, die Produktionskosten zu hoch, die Lage 
zu ungünstig war. Ein großer Bestand an Vorräten fertiger waren 
kann eben in diesen Ursachen begründet sein. Run müßte die Bank, 
wenn sie die im Produktionsprozeß befindlichen Güter zum Bilanzwert 
belehnt hat, um ihren Kredit zu retten, die Produktion fortsetzen und 
dabei riskieren „gutes Geld dem schlechten nachzuwerfen",- die Waren 
vorräte aber haben — im Gegensatz zu den Rohstoffen — durch öie 
Verarbeitung individuellen Charakter erhalten. 
Die meisten theoretischen Oarstellungen unterscheiden zwischen 
gedeckten und ungedeckten Krediten. Für die Praxis ist aber dieser 
Unterschied nicht in erster Linie entscheidend, es kommt vielmehr auf'
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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