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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

28 
II. Der Geldmarkt. 
- 2. Der Warenwechsel bekundet regulär, daß eine Warenbewegung 
stattgefunden bat,- das Bankakzept im Betriebskredit kann auch auf 
einem Produktionsvorgang beruhen. 
3. Der Warenwechsel wird im vertrauen auf beide Unterschriften, 
des Ziehenden und des Akzeptanten, das Bankakzept nur auf die Un 
terschrift der Bank hin genommen, das heißt an Stelle der Beurteilung 
der einzelnen Wechsel tritt die sehr wenig besagende Ansicht über die 
Qualität der Bank. Oie geringen Differenzierungen der Diskontrate, 
zu welcher die Akzepte der einzelnen Lanken genommen werden, sind 
mehr Wirkungen der Menge als der Qualität der Akzepte. Die voll 
ständigste Bilanz vermag nicht ein klares Bild über die Situation der 
Bank zu geben, weil sie nichts über die Art der gewährten Rredite aus 
sagt — aus dem Akzeptkredit im Binnenverkehr ersieht man aber nur 
den Namen des Schuldners, nicht den Charakter des Nredits. Wenn 
im Remburskredit die Bank einen Baumwollhändler auf sie ziehen 
läßt, so weiß jeder, daß es sich um Zinanzierung von Baumwollsen 
dungen handelt,- wenn der Spinner A auf den Weber B Wechsel in 
höhe von 200.000 Ulk. zieht, so kann man leicht beurteilen, ob dieser 
Betrag nach dem Größenverhältnis beider Unternehmungen gerecht 
fertigt ist,- wenn aber der Weber B auf seine Bank Akzepte im Ge 
samtbetrag von 200.000 Ulk. zieht, dann vermag niemand zu beurteilen, 
ob dieser Betrag gerechtfertigt ist, weil man eben die Grundlage nicht 
kennt. 
4. §ür die Bank, die Akzepte einer andern Bank in größeren Wen 
gen nimmt, ist die Verlustgefahr nicht zu unterschätzen; eine Bank wird 
leichter Akzepte einer andern Bank als Wechsel eines industriellen 
Schuldners in starken Paketen diskontieren; durch Hereinnahme von 
Akzepten überläßt sie der andern Bank das Urteil über die Rredit- 
gewährung- eine Rritik an der Entstehung des Wechsels würde von 
jedem aufrechten Bankinstitut zurückgewiesen werden. 
Gegenüber dem kontokorrentmäßigen Betriebskredit, der nur 
mit den zur Verfügung stehenden Mitteln gewährt werden kann, be 
deutet der Akzeptkredit für die Bank eine Erweiterung der Rreditge- 
währungsmöglichkeit, freilich unter erhöhtem Risiko,- eine Bank hat 
zum Beispiel gewöhnlich 20 Millionen Mark Akzepte im innern Um 
lauf- eine Wendung der Marktlage ermöglicht ihr nur 10 Millionen zu 
begeben, sie muß dementsprechend ihre Kredite einschränken.. Run 
könnte ihr das gleiche Schicksal bei Abhebungen der Einlagen wider 
fahren, aber hier kennt sie wenigstens die Einleger und kann deren 
Absichten, wenn auch nur sehr unbestimmt, einschätzen,- über die Dis-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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