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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

38 
II. Oer Geldmarkt. 
triebskredit wird in der Mehrzahl der Fälle an Runden gegeben, mit 
denen die Lank in dauernder Geschäftsverbindung bleibt; der Konto- 
korrentkredit vornehmlich setzt genaue Kenntnis der Verhältnisse des 
Kunden voraus,- es ist für den Industriellen nicht angenehm, seine Bücher 
der Reihe nach verschiedenen Banken zeigen zu müssen, und er pflegt 
darum leine Bankverbindung ohne triftigen Grund nicht zu ändern. Oer 
Effektenkredit dagegen wird teils den Mitgliedern der Börse und den 
brokers, über deren Verhältnisse jede Bank informiert ist, teils andern 
Kapitalbesitzern, über deren Situation nähere, bilanzmäßige Auskunft 
nur in Ausnahmsfällen verlangt wird, gewährt- die Esfektenschuldner 
wechseln stark, eine feste Verbindung findet nicht statt. Oas ist für 
die Frage der Lösung des Effektenkredit? von besonderer Wichtigkeit. 
Sodann findet beim Kontokorrentkredit eine direkte Verbindung zwi 
schen der Grundlage des Kredits und der Verwendung desselben 
statt: der Kredit wird auf Grundlage vorhandener Aktiven eines In 
dustrieunternehmens gewährt und für den Produktionsprozeß be 
nützt,- regelmäßig wird die Lank die Verwendung des Kredits über 
wachen. Effektenkredit wird aber zum Teil aus spekulativen Gründen, 
zum Teil aber deshalb genommen, weil der Besitzer Geld zu andern 
Zwecken benötigt und sich die hiefür erforderlichen Mittel durch Effekten 
belehnung am leichtesten beschaffen kann. Beruf und Geschäftsart 
des Schuldners geben in manchen, aber durchaus nicht in allen Fällen 
Anhaltspunkte über den voraussichtlichen Verwendungszweck, aber 
der Bank ist dieser gleichgiltig, soferne nicht Gefahr besteht, daß das 
zur eventuellen Nachschußpflicht erforderliche vermögen des Schuldners 
verloren geht. 
13. Die Wirkung der Effektenkredite. 
1. Oer Effektenkredit gestattet Erwerb von Effekten mit einem 
Eigenkapital, welches als Marge bei Kurssenkung ausreicht; er macht 
dadurch die Berufsspekulation überhaupt erst möglich. Wäre er nicht 
vorhanden, so würde ein vermögen von 250.000 Mk. gerade ausrei 
chen, 100 Deutsche Bankaktien zu kaufen und es müßte eventuell darin 
allein einen oder zwei Monate investiert bleiben, bis sich ein günstiger Ver 
kaufskurs findet. Oie kurzfristige Spekulation von Monat zu Monat 
und die Berechnung des Jobbers, die die Unterschiede des Kurses von 
Tag zu Tag oder von Stunde zu Stunde ausnützt und mit Bruchteilen 
von Prozenten im Kurswert als Nutzen kalkuliert, wären unmöglich. 
2. Oer Effektenkredit ermöglicht die Erweiterung des Kapital-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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