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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

14. Nachfrage und Angebot auf dem Geldmarkt. 
41 
der Art der Zälligkeit der Gelder, der Beurteilung der Größe der an 
die Bank in den nächsten Monaten herantretenden Ansprüche und eini 
germaßen auch von der Landestradition ab. Sie können mit einem 
bestimmten Minimum von Einlagen, das ihnen dauernd verbleiben 
wird, Anlagekredite gewähren: wie hoch sie dieses Minimum schätzen, 
wird nicht bloß durch die normalen, sondern auch durch die zu er 
wartenden Panikabhebungen bestimmt. Oie französischen Banken, 
unter deren Einlegern die leicht erregbaren Rleinkapitalisten eine wich 
tige Rolle spielen, wenden dem Geldmarkt eine größere chuote ihrer 
Mittel zu als die deutschen oder amerikanischen Banken, die zum guten 
Teil einer kühl überlegenden, geschäftskundigen Einlegerschaft gegen 
überstehen. 
Oie Sparkassen kommen als Geldgeber auf dem Weltmarkt auch 
in den Reichen mit autonomer Sparkassenorganisation nur mit geringen 
Summen in Betracht. Dagegen hat die Gewährung von Betriebs 
kredit durch Genossenschaften in Deutschland, Oesterreich und Italien 
immer stärkere Ausdehnung genommen. 
§ür einen Zweig des Betriebskredits, den Diskontkredit, stehen 
die Mittel der Notenbank zur Verfügung. 
Rreditbanken und Notenbank nehmen Wechsel in individueller 
Verhandlung von dem einzelnen Runden, die Rreditbanken geben 
Rontokorrentkredit gleichfalls in Sondervertragsform. Ein Markt im 
örtlichen Sinn existiert für diese Rreditformen nicht, ebensowenig für 
den Effektenlombard. 
Dagegen besteht ein Geldmarkt im wörtlichen Sinn für den Akzept-,, 
den Reportkredit und das tägliche Geld. Diese Rredite werden auf dem 
Rontinent zum weit überwiegenden Teil an der Börse abgeschlossen 
und die Bedingungen hierfür werden überall öffentlich notiert. Gegen 
stand des Börsenverkehrs können nur solche Wertgegenstände sein, bei 
denen sich die Unterhandlung auf den preis beschränken kann,- von den 
wechseln sind daher nur solche für den Börseverkehr geeignet, deren 
Akzeptant allenthalben als so gut bekannt ist, daß über die Wechsel 
sicherheit eine Diskussion überflüssig ist. Derartige Akzeptanten sind die 
Banken und (auf dem Rontinent nur ausnahmsweise) allererste Indu 
striefirmen. Die Entstehung der Bankwcchsel haben wir oben ge 
schildert ; sie kommen in festen Beträgen abgerundet in den Verkehr. 
Geldgeber, beziehungsweise Diskonteure von Bankakzepten sind 
zunächst wieder die Rreditbanken, die überschüssige Mittel zur Verfü 
gung haben und sie in einer weise anlegen wollen, die unbedingt sichere 
Rückzahlung bei verfall gewährleistet, was bei den Akzepten des „offe-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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