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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

15. Oie Bestimmung der Zinssätze des Geldmarkts. 43 
der russische Staat nach Erschöpfung des Guthabens für Bestreitung 
des jeweiligen Zinsendienstes erst kur; vor Fälligkeit Auslandszahlungs- 
rnittel suchen würde. Darum kann bei Guthaben dieser Art mit Mindest 
beträgen, die in allen Zöllen verbleiben müssen, nicht gerechnet werden 
und die einfache, übersichtliche Anlage in Bankakzepten wird als Gegen 
post dieser Gelder bevorzugt. — Größere Kapitalbesitzer legen in der 
Gegenwart relativ seltener als vor einer Generation momentan ver 
fügbare Gelder in Bankakzepten an, hier hat sich in sehr vielen Fallen 
die Kreditbank dazwischengeschoben. — 
Auch die Anlage in Report-, täglichem und Ultimogeld ist über 
sichtlich und leicht zu beurteilen: die Schuldner sind Banken, Privat 
bankiers, Effektenkommissionäre, stets derselbe Personenkreis, dessen 
finanzielle Situation gut bekannt ist; die Deckung bieten notierte Effek 
ten, Verlust ist nur möglich, wenn eine starke Kurssenkung während 
der Dauer des Kredits eintritt, die den finanziellen Ruin des Schuld 
ners zur Folge hat. — 
Gewöhnlich wird der „offene Geldmarkt" und die Notenbank in 
einen Gegensatz gebracht: das ist nur vom Geldbeschaffungsstandpunkt 
der kontinentalen Kreditbanken aus zu verstehen. Die Begebung von 
Akzepten ist für die Banken das eine Mittel sich Geld zu beschaffen, 
die Rediskontierung von Wechseln bei der Notenbank das andere. Bei 
starker Spannung zwischen dem Zinssatz des Marktes und jenem der No 
tenbank werden die Banken eventuell erforderliche Mittel mehr da 
durch beschaffen, daß sie die Kunden auf sich ziehen lassen und die Ak 
zepte begeben, bei geringer Spannung werden sie mehr Wechsel bei 
der Notenbank rediskontieren. Zn London ist dieses Verhältnis im 
Wesen identisch, in der äußeren Form verschieden. Dort begeben die 
billbrokers (Wechselmakler) die Wechsel der Lanken und Handels 
firmen je nach dem Verhältnis des Zinssatzes entweder auf dem offenen 
Markt, d. h. hauptsächlich bei den Banken, welche überschüssige Mittel 
haben, Anlage- und Versicherungsgesellschaften oder bei der Noten 
bank. Aber dieser Gegensatz, der auch in der Verschiedenheit der Zins- 
politik zum Ausdruck kommt, darf nicht darüber hinwegsehen lassen, daß 
die Stütze der Notenbank den stärksten Rückhalt des Geldmarktes bildet. 
J5. Die Bestimmung der Zinssätze des Geldmarkts. 
Um die Momente zu erfassen, von welchen die Zinssätze des Geldmarkts 
abhängen, wollen wir untersuchen, was die Kreditwerber auf dem Kapi 
talmarkt bewilligen können und was die Kreditgeber fordern müssen. —
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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