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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

16. Die Stellung der Kreditbanken auf dem Geldmarkt. 55 
m der Union, dort müssen die Banken kurzfristige Effektenkredite und 
einen hohen eigenen Metallbestand halten. In den Interviews der 
amerikanischen Monetarg Commission sagte der Gouverneur der Bank 
von Frankreich, pallain: „Die Rassenbestände der französischen Banken 
sind gering. Wir meinen hier, daß die Position einer Bank mehr in der 
Zusammensetzung des Portefeuille liegt als in der Größe der Rassen 
reserve". — „In Amerika wird die Frage der Relation zwischen Rasse 
und Verbindlichkeiten als wichtig angesehen" entgegnete der Sprecher 
der Amerikaner. „Wir meinen", schloß pallain, „daß es nur auf die 
Ronversion des Portefeuille ankommt: die Organisation der Bank 
von Frankreich ermöglicht den andern Banken, eine geringe Rassen 
reserve zu halten." 
Die Rediskontierungsmöglichkeit läßt die Wechselanlage als be 
sonders liquide erscheinen, weil der Wechsel im Notfall sofort an die 
Notenbank weitergegeben werden kann und sie ermöglicht eine Ver 
wendung der fremden Gelder, die die Volkswirtschaft in gefährlichen 
Zeiten weniger schwer trifft als jene des englischen und mehr noch des 
bisherigen amerikanischen Systems, da die Rredite in solchen Mo 
menten nur an eine andere Stelle weitergegeben werden, eine Rün- 
Lügung der Rredite aber entbehrlich ist. — 
Außer den normalen Abhebungen von Einlagen, die jede Bank 
nach ihren Erfahrungen und der Renntnis ihrer Runden einigermaßen 
schätzen kann, stellen sich in Panikzeiten unerwartet große Ründigungen 
von Einlagegeldern und dadurch ungewöhnlich hohe Zahlungsver 
pflichtungen ein. Eine einzelne Bank kann das vertrauen verlieren, 
ihr werden Einlagen abgehoben — aber in diesem Fall gewöhnlich 
zum größten Teil zu andern Banken getragen, die dadurch die Mittel 
erhalten der bedrängten Bank zu helfen. Weit komplizierter ist die 
Steigerung der Zahlungsverpflichtungen in Währungsgeld, die sich 
dann ergibt, wenn in Zeiten innerer politischer Befürchtungen Ein 
lagen abgehoben und thesauriert werden. Die Banken schätzen ungefähr 
den Betrag an Noten ab, der für Lohnzahlung, Reisezwecke usw. von 
ihrer Rlientel benötigt wird — bei den übrigen Einlagen rechnen sie 
darauf, nur das Rompensationssaldo bezahlen zu müssen,' bei The 
saurierung aber wird der ganze Einlagenstock herausgenommen. End 
lich können die bankmäßigen Ueberweisungsmittel im internationalen 
Verkehr versagen — irrt Rriegsfall kann die Ueberweisung zwischen 
der Bank und ihrem Ausländskorrespondenten unmöglich werden 
und Zahlungen an das Ausland sind dann in Gold zu bezahlen. 
Die Rreditbanken werden die benötigten Mittel ganz oder teil-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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