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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

56 
II. Der Geldmarkt. 
weise durch Ründigung oder Rückziehung der kurzfristigen Effektenkredite 
sich zu beschaffen suchen; die Verbindung mit den Effektenkunden ist lose,, 
nicht dauernd wie bei den Betriebskrediten, und Broker wie Spekulant, 
müssen auf die Entziehung des Kredites gefaßt sein. Aber eine rasche 
Effektenkreditentziehung hat starke Rurssenkung zur Folge, weil eberr 
die Effektenschuldner verkaufen müssen, um den Rredit rückzuzahlen.. 
Zur Zeit des Beginns des Balkankriegs, zwischen 30/9 und 30/11 
1912, haben B. die vier französischen Rreditbanken den Reportkredit 
von 834 auf 558 Millionen Frs. um ein volles Drittel herabgesetzte 
Wenn in Tagen politischer Besorgnisse die Rurse stark zurückgehen, 
wird gern von offiziösen Seiten zur Ruhe gemahnt — als wenn Be 
ruhigungsmittel den Rredit, dessen Entziehung befürchtet wird, er 
setzen könnten. Je stärker die Abhebungen bei den Banken sind, desto 
mehr müssen (vornehmlich dort, wo nicht rediskontiert wird) die Lffek- 
tenkurse heruntergehen,- und das kann drei unangenehme Folgen für 
das Land haben: die Panik im Innern wird dadurch verstärkt, das 
Mißtrauen des Auslands erregt und der Staat, der gerade in solchen 
Tagen an den Markt appellieren muß, zur Rentenbegebung bei un 
günstigsten Verhältnissen gezwungen. 
Es ist zu einem Gemeinplatz geworden, daß eine Wirtschaft durch 
politische Unruhen umsomehr leidet, je besser ihre Rreditorganisation 
aufgebaut ist. Das ist in drei Ursachen begründet: Zn der Ausbildung 
des Ueberweisungsverkehrs, mit dessen Durchbrechung nicht gerechnet 
wird, in der Verwendung fast aller verfügbaren Mittel und dadurch 
im Zwang zur Realisierung der Rredite bei Abhebungen von Ein 
lagen und endlich in dem stärkeren Interesse der Privatwirtschaften 
an der Lage des in solchen Zeiten meistbetroffenen Effektenmarkts. Als 
Vorbeugungsmittel gegen diese Folgen wird in England seit drei Jahr 
zehnten den Banken das halten großer Rassenbestände empfohlen. Vas 
„Einreservesgstem" war seit dem Sieg der Zentralbanken das herrschende 
Prinzip geworden, die Rreditbanken übergaben ihre Rassenbestände, so- 
ferne sie sie nicht unmittelbar benötigten, der Notenbank und den 
Bankdirektoren der vorigen Generation galt es als Zeichen besonderer 
Tüchtigkeit, mit einem Minimum von Rasse —die ja Zinsen nicht bringt: 
— auszukommen. Zn England wurde aber mit dem Fortschreiten des 
Fusionsprozesses unter den Depositenbanken die Frage aufgeworfen, ob 
die Metallreserve der Notenbank allen Anforderungen genügen könne, 
und aus der Verneinung der Frage ergab sich der Ruf nach selbständigen 
Rassebeständen der einzelnen Rreditbanken. Bei den ungeheuren Sum 
men der Depositen, über welche die größten Londoner Institute ver--
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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