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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

16. Die Stellung der Kreditbanken auf dem Geldmarkt. 
57 
fügen, wäre eine Realisierung auch nur einer geringen chuote der Ein 
lagen mit starker Schädigung der Volkswirtschaft verbunden. Wenn den 
englischen Banken auch nur 5% der Einlagen entzogen würden und 
behufs Rückzahlung Effektenkredite gekürzt werden müßten, so würde 
der Effektenmarkt über 50 Millionen Pfund, über eine Milliarde Mark 
an Rredit in wenigen Tagen verlieren. Anlagekapital kann nicht in 
so kurzer Frist an die Stelle der Spekulation treten, umsomehr als ge 
rade derartige Augenblicke die Besitzer mittlerer oder kleiner vermögen 
von dem Efsektenkauf geradezu abschrecken, von diesem Gesichtspunkt 
aus ist die Bildung selbständiger Rassenbestände und Schaffung großer 
Guthaben bei der Bank von England eine Notwendigkeit für die eng 
lischen Depositenbanken; die größeren Institute haben denn auch na 
mentlich im letzten Jahrzehnt ihre Bilanz in diesem Sinn immer mehr 
gekräftigt und halten gegenwärtig im Durchschnitt 15% ihrer fremden 
Gelder in Rasse oder als Guthaben bei der Notenbank. 
Unter Beziehung auf das Beispiel der englischen Institute ist 
der Reichsbankpräsident havenstein und auf dem Münchner Bankier 
tag von 1912 helsferich für die Erhöhung der Rassenbestände der deut 
schen Rreditbanken eingetreten, während im ähnlichen Sinn Arnold 
seit Jahren Erhöhung der Guthaben der Rreditbanken bei der Reichs 
bank fordert. Die Situation des deutschen Rreditbankwesens ist durch 
das Ronzernspstem, bei welchem selbständige Provinzbanken mit Ber 
liner Großbanken in dauernder Verbindung stehen, wesentlich kompli 
zierter als jene der englischen Institute. Eine Sparkasse in Plauen 
übergibt zum Beispiel ihre Rasse der vogtländischen Bank, diese ver 
wendet Vs davon in ihrem Geschäft und gibt V 6 als Bankguthaben 
an die Deutsche Rreditanstalt nach Leipzig- diese nimmt die gleiche 
Verwendung vor, sie läßt den größeren Teil in ihrem Geschäft mitar 
beiten und gibt Vs des Fünftels, also J / 25 des ursprünglichen Betrags, 
an die Viskontogesellschaft nach Berlin. Würde diese auch nur 3 / 4 da 
von im Rreditgeschäft verwenden und 1 / i bar liegen lassen, so wäre doch 
von jenem Betrag, den die Sparkasse als Bankguthaben eingelegt hat, 
in letzter Linie nur der hundertste Teil in barem vorhanden. Es rech 
nen aber alle, die Sparkasse, die vogtländische und die Deutsche Rredit 
anstalt, mit diesem Betrag als Rasse,- die Ronzernbildung hat den Ge 
samtkassenbestand der Banken eingeschränkt. Die großen Berliner 
Institute können selbstredend normalen Abhebungen, die ihren Schätzun 
gen entsprechen, leicht nachkommen, da sie ihre Anlagen aus die Fällig 
keit der erwarteten Auszahlungen hin vorgenommen Habens bei un 
erwartet großen Abhebungen aber müssen Effektenkredite gelöst oder
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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