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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

19. Begrenzung der Notenemission der Notenbank. 
63 
nerbank Kreöit gibt. Ungeachtet der Unvollständigkeit der internatio 
nalen Bankzahlungsorganisation sind die Goldabgaben an das Aus 
land relativ gering: sie schwanken zum Beispiel in Deutschland im 
Jahre zwischen 100 und 250 Millionen Mark, während die gesamten 
jährlichen Zahlungen an das Ausland sich mindestens auf 12.000 Millio 
nen Mark belaufen. Und auch diese absolut nicht hohen Beträge 
für Goldzahlungen werden nicht der Reichsbank allein, sondern auch 
der innern Zirkulation entnommen. 
Selbst der „normale" Bedarf an Gold für Auslandszahlungen 
läßt sich nur außerordentlich unverlätzlich schätzen. Er hängt von der 
Zahlungsbilanz ab, deren Statistik erst in den Anfängen ist und von 
der Art der internationalen Lankzahlungen, über welche ein verläß 
licher Ueberblick nur schwer gewonnen werden kann. Noch schwerer 
ist es freilich anormalen Bedarf vorherzusehen oder gar abzuschätzen. 
Oer Abbruch des Ueberweisungsverkehrs zwischen zwei Reichen im 
Kriegsfall, das plötzliche unbedingte verlangen eines Landes nach 
Goldzahlung zum Beispiel im Fall einer Geldkrise, ungewohnt stärkere 
Warenbezüge aus einem Land, mit dem ein ausgebildeter Banküber 
weisungsverkehr nicht existiert oder das großen Metallbedarf hat, kön 
nen große Geldbeträge zur Auslandszahlung erfordern. Zur Zeit des 
Beginns des Sezessionskriegs, als Baumwolle aus Indien bezogen 
und bar bezahlt werden mußte und 1907, als Amerika Geldkrise hatte, 
schnellten die im internationalen Verkehr benötigten Goldbeträge 
außerordentlich stark empor. Oie Wahrung der Liquidität der Noten 
bank ist somit, wenn sie auch bei Eintritt ungewöhnlicher Ereignisse 
aufrecht erhalten werden soll, eine außerordentlich schwierige Aufgabe,- 
in langer historischer Entwicklung haben sich zwei Mittel, sie zu sichern, 
zur allgemeinen Anerkennung durchgerungen: Oie Begrenzung des 
Notenausgaberechts und die Diskontpolitik. 
ly. begrenzung der Notenemission der Notenbank. 
historische Entwicklung. 
§ür den Ausbau der Grundsätze, die zur Wahrung der Liquidität 
zu beobachten sind, ist die Geschichte der Bank von England entscheidend 
geworden. Zwei Ursachen haben dazu beigetragen: Oie Bank von 
England blickt auf eine um mehr als ein Jahrhundert ältere Geschichte 
zurück als die andern großen Notenbanken (die preußische Bank war 
zwar in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gegründet worden, 
war aber noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein sehr kleines Institut)-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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