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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

72 
II. Der Geldmarkt. 
ins Ausland gehemmt. Die Preissenkung der Effekten vermindert die 
Neigung zum Ankauf auswärtiger Werte, erhöht den Anreiz zum Ver 
kauf von Effekten an das Ausland. 
3. Sie hat die rasche Einziehung kurzfälliger Korderungen an das 
Ausland zur Kolge: Wer einem im Ausland wohnenden Runden Wechsel 
kredit gegeben hat, wird leichter geneigt sein, diesen zu verlängern, wenn 
er mit dem Geld im Inland niedrigen Zins als wenn er hohe Vergütung 
erhält; umgekehrt wird der ausländische Gläubiger bereitwilliger den 
Wechsel auf den inländischen Schuldner bei hohem Zinsstand verlängern 
oder ihn wenigstens später im Inland diskontieren,- weün der Diskont 
in Deutschland 3% ist, so wird der auswärtige Besitzer eines Wechsels 
auf Deutschland den Wechsel in einem weit frühzeitigeren Stadium in 
Deutschland diskontieren als wenn ihm ein fünfprozentiger Abzug 
gemacht wird. — Die Diskonterhöhung wird überhaupt die Rapitalien, 
die auf kurze Krist zu verleihen sind und internationale Anlage suchen, 
leichter zur Anlage im Inland veranlassen. 
Diese Gründe sind unter bestimmten Doraussetzungen in einigen 
Reichen zutreffend, aber sie haben durchaus nicht jene Allgemeingeltung, 
wie es Theorie und Praxis auch heute noch annimmt. 
1. Die Eindämmung des wirtschaftlichen Verkehrs und die Preis 
senkung treten nicht bei jeder Diskonterhöhung ein: wäre dies der Kall, 
dann wären die höchsten Preise beim niedrigsten und die niedrigsten 
Preise beim höchsten Diskont zu verzeichnen, was zweifellos nicht zu 
trifft. Die preissenkende Wirkung wird nur in jenen Kälten eintreten, 
in welchen der Diskont den Gewinn des Unternehmers ganz wegnimmt; 
dieser Punkt wird beim Effektenhandel frühzeitig, beim Warenhandel erst 
bei starker Erhöhung der Rate, zum Teil überhaupt nicht, bei der Indu 
strie nur in bestimmten Produktionszweigen erreicht. Man mutz bedenken, 
datz l % Diskontunterschied nur % % pro Vierteljahr, bei einem Rredit 
von 1 Million somit nur 2500 NU. im Iahr beträgt. Der Kabrikant und 
der Raufmann arbeiten nicht durchwegs, auch nicht zum grötzten Teil 
mit so geringen Margen. Kür die Industriezweige aber, die mit hohem 
eigenen Betriebskapital arbeiten oder bei denen das Betriebs- im 
Verhältnis zum Investitionskapital nur eine mätzige Proportion bildet, 
hat die Erhöhung des Satzes für Leihgeld nur eine geringe oder über 
haupt keine Bedeutung. Wie grotz hierin der Unterschied zwischen den 
einzelnen Industriezweigen ist, das zeigt die folgende Gegenüberstel 
lung, die aus den Industriestatistiken des österreichischen Rompatz von 
1913 zusammengestellt ist. Es betrugen
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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