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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

74 
II. Der Geldmarkt. 
nickt vermindert werden. Es können doch unmöglich alle Staaten gleich 
zeitig weniger importieren und mehr exportieren, die Kapitalanlage 
gegenüber dem Ausland einschränken und von ihm mehr borgen! 
wir werden aber sehen, daß in dieser Richtung die Wirksamkeit der 
Diskonterhöhung in verschiedenen Staaten verschieden ist. 
3. Die Wirkungen dem In- und Ausland gegenüber treten nur 
ein, wenn die Leihsätze der anderen Banken sich dem Diskontsatz der 
Notenbank anschließen; ist dies nicht der Fall, dann kann die Diskont 
erhöhung nur Wirkung auf die bei der Notenbank eingereichten Wechsel 
und auf den mit dem Bankdiskont zusammenhängenden Kontokorrent- 
zins, nicht aber auf die bei den Kreditbanken diskontierten Wechsel, 
ferner auf den Privatsatz — und damit auf die Heranziehung des aus 
wärtigen Kapitals — ausüben. 
Die zur Begründung der Diskontpolitik angeführten Momente 
hatten in der Londoner dity und in der Zeit, in der sie sich ausgebildet 
haben, volle Berechtigung. Man hatte, dem Handel der dity ent 
sprechend, stets den Importeur und Exporteur vor Augen, der aller 
dings bei seiner kleinen Gewinnrate durch Deränderungen des Leih 
zinses ebenso entscheidend beeinflußt wird wie der Effektenhändler. 
„Der niedrige Diskont", so erklärte Page vor dem Eommittee von 
1840, „erlaubt das halten von großen Warenbeständen, erhöht dadurch 
die Preise der Importgüter, und da diese Rohstoffe sind, steigert er 
die Preise der exportierten Güter",- und Patterson schilderte die Wir 
kungen der Diskonterhöhung in folgender §orm: „Es dauert Monate, 
ehe eine Order auf Baumwolle oder Australwolle ausgeführt werden 
kann, und wenn die Lankrate in der Periode zwischen der Erteilung 
der Order und der Ankunft der Güter erhöht wird, findet der Importeur 
seine Berechnungen geändert und hat einen Verlust statt eines Ge 
winnes ; er muß zu forzierten Verkäufen schreiten, denn nur wenige 
können auf bessere Zeiten warten. Seine Kunden, die für die Diskon 
tierung der Wechsel hohe Raten zu zahlen haben, müssen weniger oder 
zu reduzierten Preisen kaufen." 
Diese Beweisführung ist dem internationalen Handel Londons 
angepaßt,- die Möglichkeit der Abwalzung der Diskonterhöhung auf 
den Käufer ist darum nicht erörtert worden. Bei der zentralen Be 
deutung Londons für die Kreditgewährung im überseeische^ Waren 
bezug hatte die Erhöhung der Londoner Rate auf die Entschließungen 
des Rohmaterialhandels Bedeutung, nicht aber die gleiche Maßnahme 
einer anderen Notenbank. Die Rohmaterialbezüge für ganz Europa 
wurden auch bis zum Kriegsbeginn noch in überwiegendem Maße durch
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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