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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

76 
II. Der Geldmarkt. 
staat fühlt dis Wirkung der Diskonterhöhung nur in der eigenen Wirt 
schaft. Oie rasche Erhöhung der englischen Bankrate hat noch l907 in 
kurzer Zeit aus l7 Ländern Gold nach England gezogen. 
So ist die Wirkung der Oiskonterhöhung der Notenbank nach der 
weltwirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Reiche verschieden, aber 
auch in den vorgeschrittensten an bestimmte Voraussetzungen gebunden. 
Oie Zentralisierung der Notenausgabe und die Diskontpolitik 
stellen einen großartigen versuch dar, von einem Punkt das Geld 
wesen und die Bedingungen des Nreditverkehrs zu regeln. Es ist die 
einzige wirtschaftliche Organisierung, die der Liberalismus unternom 
men hat. Nber schon Ricardo hatte auf die Schwierigkeiten hingewiesen, 
die die starke Entwicklung des Scheckverkehrs einer wirksamen Regelung 
der Währung entgegenstellt, und in den letzten Jahrzehnten haben sich 
infolge der Nusbildung großer Kreditbanken die Hemmnisse vervielfacht. 
Würden in einem Land, das seine Notenbank auf Grund der peel- 
schen Bankakte organisiert hat, alle Zahlungen nur mit Metall und 
Noten geleistet werden und würde infolge Metallabflusses eine Reduk 
tion der Noten erforderlich sein, so würde nur ein Notenbetrag einge 
schränkt werden müssen, dessen höhe dem Nietallabfluß entspricht. 
Wird im Land nur mit Metall und Noten gezahlt, hat aber die 
Notenbank das Recht, den dreifachen Betrag an Metall in Noten aus 
zugeben, so muß bei Goldabfluß, wenn Gefahr für die Deckung besteht, 
der dreifache Betrag an Noten zurückgezogen werden,- wenn zum Bei 
spiel bei einem Metallbestand von 1000 Millionen 2700 Millionen 
Noten ausgegeben wurden und der Notenbank 100 Millionen Gold 
entzogen werden, so wird sie, um ihr Deckungsverhältnis zu erhalten, 
bestrebt sein müssen 300 Millionen Noten aus dem Verkehr zu. ziehen. 
Wenn aber die Zahlung in Noten zum Beispiel nur 5 % aller Zah 
lungen beträgt und alle andern im Ueberweisungsweg erledigt werden, 
dann müßten scheinbar, um 300 Millionen Noten aus dem Verkehr zu 
bringen, die Gesamtkredite um den zwanpgfachen Betrag eingeschränkt 
werden. Zn Wirklichkeit wird diese ungeheuerliche Summe nicht er 
reicht, weil es der Notenbank teilweise möglich ist gerade jene Kredite 
einzuschränken, die zu Notenzahlungen führen — aber immerhin ist 
die gewaltsame Verringerung des Notenumlaufs eine für die Volks 
wirtschaft so gefährliche Maßnahme, daß sie nur in Ausnahmsfällen 
ergriffen wird. Das Gefühl nicht ganz Herr der Wirkungen ihrer 
Maßnahmen zu sein hat sich bei den Notenbanken verstärkt und dazu 
beigetragen, die diskontpolitischen Grundsätze zu ändern, von der 
französischen Enguete war der Anstoß ausgegangen nach Mitteln zu
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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