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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

22. Die Bewegungen des Geldmarkts. 
77 
suchen, die die Diskonterhöhung entbehrlich oder mindestens zur ultima 
ratio, nicht zur ersten Maßregel machen sollten. Kür Gesterreich-Ungarn, 
Rußland, Italien, die unter dem Zwangskurs einen niedrigen, selten 
veränderten Zins gehabt haben, wurde es beim Uebergang zur Gold 
währung eine der wichtigsten Aufgaben nach Wegen zu suchen, welche 
die Diskonterhöhung soviel als möglich vermeiden lassen sollten, und 
der Eintritt einer Epoche teuren Geldes legte auch der Reichsbank 
die gleiche Krage nahe. Die theoretische Begründung der Diskontpolitik 
ist nur wenig geändert worden — in praxi hat sich aber ein starker 
Wandel vollzogen. 
Die heute geltende Diskontpolitik ist nur verständlich, wenn öle 
Bewegungen des Geldmarkts näher analysiert werden,' die Noten 
banken der Gegenwart bemessen ihre Rate nicht bloß nach dem mo- 
mentanen Status, sondern nach Schätzung des künftigen Bedarfs — 
und dieser läßt sich nur nach Renntnis der regelmäßigen Marktbewegun- 
gen bestimmen. Der Darstellung der Bewegungen des Geldmarkts 
folgt eine Analgsierung der für die Bemessung der Diskontpolitik in 
der Gegenwart geltenden Gesichtspunkte, ferner jener bankpolitischsn 
Mittel, welche angewendet werden, um die Maßnahme der Diskont 
erhöhung nur subsidiär wirken zu lassen und endlich des Verhältnisses 
zwischen Roten- und Kreditbanken bei Bestimmung des Leihgeld 
satzes 
22. Die Bewegungen des Geldmarkts. 
Der Geldmarktbedarf setzt sich aus der Summe von Betriebs- und 
Effektenkreditbedarf zusammen. Die Nachfragekurve nach beiden liegt 
in Epochen starker Rapitalinvestition höher als in solchen langsamer 
Kortentwicklung. Wie in der Zeit des Eissnbahnbaus im dritten viertel 
des vorigen Jahrhunderts so erfordern in jener der raschen Industrie- 
entfaltung, in der wir heute leben, die sich erweiternden Unterneh 
mungen mehr Betriebskredit, der Effektenmarkt, auf den fortwährend 
Neuemissionen zur Aufbringung des stehenden Kapitals gelangen, 
mehr Effektenkredit. Oie dem Geldmarkt zur Verfügung stehenden 
Mittel pflegen in solchen Epochen nicht in derselben Proportion wie 
die Nachfrage zu wachsen,' wohl nehmen die Kassenreserven der In 
dustriegesellschaften entsprechend der Erweiterung der Geschäfte 
und dem Steigen der Preise zu, aber jener Teil der Einlagen, der im 
zeitlichen Zwischenraum zwischen Einkommenserzielung und Kapital- 
anlage dem Geldmarkt zur Verfügung steht, wächst langsamer heran,
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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