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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

23. Oie Bedeutung der Jahreszeit für den Geldmarkt. 87 
Verhältnis zwischen Bedarf an kurzfristigem internationalen Kreöit 
und den dem Geldmarkt zugewendeten Mitteln — deren höhe von 
der Beurteilung der politischen Lage in hohem Matz abhängig ist — 
entscheidend. 
Der heimische lrreditbedarf hat für den Londoner Geldmarkt mehr 
hinsichtlich des Angebots als hinsichtlich der Nachfrage von Napital 
Bedeutung. — Zu Monatsende, wo die Depositenbanken im Interesse 
ihres Monatsausweises die Ausleihungen einschränken, pflegen die 
Sätze des offenen Marktes in die höhe zu gehen. — Die Bewegungen 
in London unterscheiden sich von jenen der kontinentalen Märkte vor 
nehmlich dadurch, datz der Privatsatz (infolge der Steuererhebungen) 
im ersten Zahresviertel relativ hoch, im zweiten relativ niedrig steht. 
Während auf den kontinentalen Märkten in der Regel der Februar 
die niedrigsten Leihsötze zeigt, wird in London das Minimum des Privat 
satzes gewöhnlich im Mai und Juni erreicht. 
Die Bank von England hat für den heimischen Zahlungsdienst mit 
weit weniger variablen Anforderungen zu rechnen als die kontinentalen 
Institute. Bei der weiten Verbreitung des Systems der Scheckzahlungen 
sind die Barzahlungen auf ein enges Gebiet eingeschränkt. Dement 
sprechend schwanken die Beträge der ausgegebenen Noten — deren 
kleinstes Appoint bis zu Nriegsbeginn 5 £ betrug — in den einzelnen 
Iahreszeiten relativ wenig,- selbst in dem kritischen Zahr kdO? betrug die 
Notenzirkulation am 2k. August 29.6 Millionen £, am 18. September 
" 29.1, am 16. (Oktober 29.5,13. November 29.3 und 11. Dezember 29.0Mil 
lionen £. Dagegen kommen die Goldabflüsse für den innern Zahlungs 
verkehr stark zur Geltung, jedoch nicht in gleichem Matz wie in Deutsch 
land, da die Zahlungstermine — von dem schottischen Herbstzahltag ab 
gesehen — ungleich weniger konzentriert sind. Eine genaue Erfassung 
des Matzes der Goldabflüsse in das Inland an den stärkeren Zahltagen 
ist deshalb nicht möglich, weil die Ausweise der englischen Notenbank 
nicht an einem bestimmten Monatstag, sondern jeweils am Donnerstag 
abgeschlossen werden: die wenigen Ausweise, die gerade auf einen 
Zahltag fallen (zum Beispiel jener vom 31. Dezember 1902) zeigen 
relativ grotzen Goldabflutz. Noch wichtiger sind die Schwankungen, 
die sich im Goldbestand der Bank aus der Goldbilanz dem Ausland 
gegenüber ergeben. Bei der autzerordentlichen Mannigfaltigkeit der 
Momente, welche die jeweilige englische Zahlungsbilanz bestimmen, 
lätzt sich eine Negelmätzigkeit überwiegender Goldzufuhr nach den 
Jahreszeiten nicht konstatieren, von dem starken Goldabflutz des herbstes 
abgesehen, den der grotze Import aus Ländern mit starkem Goldbedarf
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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