Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

Deutsche Continental Gas-Gesellschaft. 
92* 
auf Spareinlagen, welche bei öffentlichen Sparkassen seitens der Angestellten gemacht 
worden sind, jährliche Zinszuschüsse zu den von jenen Kassen bereits gezahlten Zinsen 
gewährt'). An dieser Einrichtung beteiligten sich bisher ca. 25 % aller beschäftigten Beamten 
und Arbeiter. Die Zuschußzinsen der Kasse betrugen zumeist 7 % und die gesamten Leistungen 
an Zuschußzinsen von 1896—1912 rund 325 000 M. 
ARBEITERAUSSCHÜSSE. Für die im aktiven Dienst befindlichen Arbeiter ist neben 
guten Löhnen und der Aussicht auf eine gewisse Altersunterstützung die Möglichkeit einer 
Vertretung ihrer Berufsinteressen von wesentlicher Bedeutung; diesem an sich berechtigten 
Wunsche sind wir vom Jahre 1888 ab durch Einführung von Arbeiterausschüssen entgegen 
gekommen. Ihre Tätigkeit unter dem Vorsitz oder der Anwesenheit der betreffenden Be 
triebsleiter oder ihrer Stellvertreter war bisher durchaus ersprießlich und den beiderseitigen 
Interessen förderlich; doch muß die Zukunft lehren, ob sie das in sie gesetzte Vertrauen 
unter den inzwischen vielfach veränderten sozialpolitischen Verhältnissen, sowie bei dem 
stetig wachsenden, von außen einwirkenden Druck der großen Arbeiterorganisationen 
auch fernerhin rechtfertigen werden. Die Erfahrungen aus mehrfachen Ausstandsversuchen 
innerhalb unserer Gesellschaft lehrten jedenfalls, daß unsere Arbeiter ihren Interessen weit 
besser nützten, wenn sie das den Verhältnissen der Unternehmung nach Mögliche durch 
ruhiges und maßvolles Verhandeln ihrer Ausschüsse mit den Betriebsleitern ohne Vertrags 
bruch zu erreichen suchten, als wenn sie sich von außen in wochen- oder monatelange 
Ausstände hineintreiben ließen. Wenn es aber auch den Arbeitervertretungen der einzelnen 
Betriebe von Jahr zu Jahr schwieriger werden sollte, ihre Autorität den eigenen Wählern 
gegenüber zu behaupten und sich nicht durch die großen Berufsorganisationen ganz beiseite 
schieben zu lassen, so glauben wir immerhin, daß in „Friedenszeiten“ die Arbeiterausschüsse 
noch immer gegenseitiges Verständnis fördern und für beide Teile segensreich wirken, 
auch manchen „Krieg“ verhindern können. Allerdings werden dabei stets persönliche 
und örtliche Verhältnisse sehr ausschlaggebend sein. 
HILFSKASSEN. Zur Tätigkeit unserer Arbeiterausschüsse gehört auch die Teilnahme 
an der Verwaltung der Hilfskassen. Letztere sind zugleich mit den Arbeitervertretungen 
im Jahre 1888 ins Leben gerufen, beruhen auf gleichen Zuschüssen der Gesellschaft und 
der Arbeiter und ergänzen die Leistungen der Krankenkassen durch Hilfe in den Fällen, wo 
die gesetzlichen Leistungen nicht ausreichen. Die Hilfskassen erfreuen sich der Sympathie aller 
Mitglieder, und ihr jeweiliger Status wird mit regem Interesse von der Arbeiterschaft verfolgt. 
Gut eingerichtete Arbeiterstuben, Speisesäle in den größeren Betrieben, saubere Wasch- 
und Badegelegenheiten, unentgeltliche Verabreichung von Kaffee, Fruchtsäften u. dgl., 
hauptsächlich während des Sommers, betrachten wir als kleinere und notwendige Veran 
staltungen zum Wohle der Arbeiterschaft. 
Endlich haben wir es uns angelegen sein lassen, auch für die schulpflichtigen 
Kinder unserer Arbeiterschaft in Warschau zu sorgen, da bekanntlich in Rußland be 
sonders der Volksschulunterricht erst im Werden begriffen ist. Seit 1906 haben wir diesem 
Zweige sozialer Fürsorge unsere Aufmerksamkeit geschenkt, indem wir zunächst an beste 
hende Schulvereine für die Zulassung unserer Arbeiterkinder Beiträge leisteten; von 1908 
ab haben wir diesen Unterricht in eigene Verwaltung genommen und lassen in zwei örtlich 
getrennten Schullokalen von durch uns besoldeten Lehrern und Lehrerinnen geordneten 
Elementarunterricht an durchschnittlich 200 Kinder jährlich erteilen. Die Schulpläne 
werden dem staatlichen Schulinspektor zur Begutachtung und Genehmigung vorgelegt. 
Sind auch die für die Schulen auf gewendeten Mittel, die von 1906 bis 1912 insgesamt rund 
86 000 M. erforderten, nicht gering, so ist doch der Segen, der von ihnen ausgeht, ein großer, 
und unsere Arbeiter in Warschau, die noch vielfach Analphabeten sind, erkennen es gern 
an, daß wir ihnen die Sorge für die Erziehung ihrer Kinder erleichtern. 
x ) Bis zur Höhe des Sparguthabens von 3000 M.; die jährliche Einzahlung darf io°/ 0 des Arbeitsverdienstes 
(Höchstgrenze 4500 M.) nicht übersteigen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Freiwilligen Sozialen Fürsorge- U. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel U. Industrie Im Deutschen Reiche. Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.