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Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Bibliographic data

fullscreen: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

ri 5 
* 
Farbenf abriken vorm. Friedr. Bayer & Co., 
Leverkusen bei Cöln. 
Die Firma Friedr. Bayer wurde 1850 gegründet und, nachdem sie im August 1863 von 
den Herren F. Bayer und F. Weskott in die Firma Friedr. Bayer & Co. umgeändert war, 
1881 in eine Aktiengesellschaft unter der Firma Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. 
umgewandelt. 
Im Jahre 1891 begann die Übersiedelung der Firma nach Leverkusen bei Köln, dem 
heutigen Sitz des Unternehmens. Vorsitzende des Aufsichtsrats sind Geh. Regierungsrat 
Dr. v. Böttinger, Mitglied des Herrenhauses, und Geh. Kommerzienrat Friedrich Bayer. Das 
Direktorium, dessen Vorsitzender der Generaldirektor Geh. Regierungsrat Prof. Dr. Dr. ing. 
C. Duisberg ist, besteht aus 15 Mitgliedern, denen noch 42 Prokuristen zur Seite stehen. 
Das Betriebskapital beläuft sich auf 36 Millionen Mark Aktien, 25 Millionen Mark Obliga 
tionen und 14 Millionen Mark Reservefonds. Das Personal der Firma umfaßte Anfang 1913 
ca. 7900 Arbeiter und über 2100 Beamte, einschließlich der Filialen. 
Die Farbenfabriken vertreten den Grundsatz, daß sie nicht ausschließlich Geschäfts 
unternehmung sind, sondern daß sie auch soziale und ethische Aufgaben zu erfüllen haben. 
Denn nur durch deren Lösung kann das für alle Teile so förderliche und befriedigende Gefühl 
der Zusammengehörigkeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zustande kommen und 
dauernd gestärkt werden. Deshalb hat die Fabrik, und zwar durchaus unabhängig 
von der Lohnfrage, eine stetig wachsende Reihe von Einrichtungen zur Hebung der 
materiellen Lage, zur Verbesserung der Lebensführung, zur Hebung der allgemeinen Bildung 
und zur Förderung der Geselligkeit geschaffen. 
Die gesamten Wohlfahrtseinrichtungen umfassen 5 größere Abteilungen: 
Einrichtungen zur Hebung der materiellen Lage. 
Kassen und Prämien. 
Einrichtungen auf dem Gebiete des Bildungswesens einschl. Vereine. 
Stiftungen einzelner Personen. 
Anhang: Die Stellung des Arbeiters innerhalb der Organisation des 
Unternehmens. 
Die Gebiete der Abteilungen greifen teilweise ineinander über; für die Trennung sind 
im wesentlichen verwaltungstechnische Gründe maßgebend gewesen. 
Die erste Abteilung, die „Wohlfahrtsabteilung“, untersteht einem ehemaligen Pionier- 
Offizier, Hauptmann Wernicke, die dritte, die „Zentralstelle für Bildungswesen“, leitet ein 
Bibliothekar, der das preußische Staatsexamen gemacht hat, Dr. phil. H. Caspari, an der 
Spitze der fünften steht ein „Sozialsekretär“, Dr. rer. pol. H. Schultze. Die Angelegenheiten 
der Abteilungen zwei und vier werden je nach dem Inhalt der Einrichtung von den ge 
nannten Herren oder der in Betracht kommenden Fabrikabteilung geordnet. 
Sämtliche Einrichtungen werden, soweit nicht einzelne Ausnahmen in der Natur der 
Sache selbst liegen, von Ausschüssen von Beamten und Arbeitern unter dem Vorsitz des 
betreffenden Abteilungsvorstandes verwaltet. Bei den besonderen Einrichtungen für weib 
liche Werks- und Familienangehörige wirkt in bestimmten Fällen auch der Frauenverein 
*8*
	        

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Die Freiwilligen Sozialen Fürsorge- U. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel U. Industrie Im Deutschen Reiche. Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, 1913.
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