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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Siebzehntes Buch
  • Achtzehntes Buch
  • I. Personenregister
  • II. Sachregister

Full text

28 Siebzehntes Buch. Erstes LKapitel. 
Alpen der Fall ist. Daher einerseits die Monumentalität aller 
Dinge bei den Alten und das Verwachsensein des Menschen 
mit ihnen, anderseits aber auch der Mangel menschlicher Herr⸗ 
schaft über sie. Nicht gesetzmäßig und darum bezwingbar er⸗ 
schien dem Griechen die Natur, sondern obijektiv-dinglich und 
darum höchstens beschreibbar. Und darum vermochte er nicht zu 
den modernen abstrakten naturwissenschaftlichen Begriffen etwa 
der Geschwindigkeit, des Stoßes, des Druckes oder der Kraft auf 
untersuchendem Wege vorzudringen, sondern nur in ein⸗ 
facher sprachlicher Analyse der Wörter, die doch den Begriff 
nicht erklären, sondern nur umschreiben konnten. Das Er⸗ 
gebnis war demgemäß nur Wortphilosophie, nicht Naturwissen⸗ 
schaft im modernen Sinne: und damit bestand trotz aller 
lübergangsformen von dem einen zum andern zwischen beiden 
fein eigentlich innerlichstes Verhältnis. 
Und war die Lage auf dem Gebiete der Künste schließlich 
anders? Der charakteristischste Fortschritt, den das Zeitalter 
des Individualismus den modernen Völkern des 16. Jahr—⸗ 
hunderts gebracht hatte, wurde durch die Anfänge der modernen 
Zunstmusik bezeichnet, d. h. durch eine musikalische Darstellung 
eelischer Empfindungen in Rhythmus und polyphonischer Har⸗ 
monie. Hiervon hatte aber das Altertum anscheinend wenig 
gekannt: der Chor hatte in ihm nur einstimmig gesungen, die 
Saiteninstrumente waren nur geschlagen worden; es hatte 
wohl Rhythmen gegeben, aber keine Polyphonie, keine Akkorde. 
Und sollte selbst die musikalische Phantasie der Alten der der 
Modernen näher gestanden haben, als ihre Ausdrucksmittel 
bermuten lassen, so war davon nichts überliefert: was in der 
iclelalterlichen Musik als vielleicht auf antike Überlieferung 
zurückführend angesprochen werden konnte, lief im wesent⸗ 
lichen auf nichts hinaus als ein wohllautendes Exerzieren mit 
Tönen. 
So war auch dem Inhalte nach die Antike nicht geeignet, 
dem 16. Jahrhundert gerade in entscheidenden Punkten ein 
Vorbild zu sein oder gar den Blick durch Darbietung geeigneter 
Beispiele zu erweitern. Kann es da wundernehmen, wenn ihre
	        

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Finanzen Und Steuern Im in- Und Ausland. Hobbing, 1930.
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