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Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Bibliographic data

fullscreen: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

i4i 
* 
Heinr. Franck Söhne, 
Ludwigsburg-Halle a. S. usw. 
Diese Firma hat schon vor Jahrzehnten begonnen, eine Reihe von 
WOHLFAHRTSEINRICHTUNGEN zu schaffen, die sich zur Förderung des leiblichen 
und geistigen Wohls ihrer Arbeiter und Angestellten vortrefflich bewährt haben. Sie ist 
dabei oft neue Wege gegangen und hat mehrfach Vorbilder dafür gegeben, durch welche 
Mittel humane Zwecke erreicht und freundliche Beziehungen zwischen Arbeitgeber und 
Arbeitnehmer begründet und erhalten werden können. 
So war die Firma Franck eine der ersten in Württemberg, welche 
DIENSTALTERSZULAGEN einführte. Dieselben beginnen schon nach einem Arbeits 
jahre und steigen von 5 bis zu 40 Pfg. pro Arbeitstag, welcher Höchstbetrag nach 12 Arbeits 
jahren erreicht wird. Diese Dienstalterszulagen bleiben grundsätzlich ohne jeden Einfluß 
auf die Bemessung der Arbeitslöhne, und sie erhöhen den Verdienst der Arbeiter in einer 
recht fühlbaren Weise. 
Einen ganz besonderen Erfolg hatte die Firma mit der Gewährung von 
KAPITALDARLEHEN zum Zwecke der Erwerbung eines eigenen Heims. Die Be 
gründung für diese Einrichtung ist in nachfolgenden, beherzigenswerten Worten nieder 
gelegt: 
„Ein eigenes Heim, dazu ein eigenes Stück Land oder Garten wird von jedem 
Manne erstrebt, welcher in solchem Besitze eine Sicherung der Zukunft seiner Familie 
und eine Vermehrung seiner Unabhängigkeit mit berechtigtem Stolze auf das Er 
rungene empfindet. Die Erreichung dieses Zieles bleibt keinem versagt, der von 
Jugend auf fleißig schafft und das Erworbene treulich zusammenhält, nicht in das 
Wirtshaus trägt oder auf andere Weise verliedert. Auch zu frühzeitiges Heiraten, 
ehe beide Teile einen Sparpfennig vor sich gebracht und damit ihren haushälterischen 
Sinn sich gegenseitig erwiesen haben, ist unsittlich, erschwert und hindert, zur 
freudigen Heimstätte, zu Besitz und Unabhängigkeit zu gelangen. 
Wir unterstützen unsere Arbeiter, welche in Befolgung unseres vorstehenden 
Aufrufes auf das Land ziehen oder dort bleiben und welche sich durch Treue, Fleiß 
und Sparsamkeit würdig zeigen, gerne in der Erwerbung eines eigenen Grundbesitzes. 
Denjenigen Arbeitern, welche eine genügende Sicherheit in ihrem Ersparten aufweisen 
können — was ihnen ja leicht möglich ist, wenn sie von früh an ihre Groschen Zu 
sammenhalten —, gehen wir mit Kapital-Darlehen zu einem gegen den laufenden 
um 1 bis 1 y 2 % niedrigeren Zinsfuß bereitwillig an die Hand. — Ohne diese Sicher 
heit und an die in Ludwigsburg wohnenden oder weniger als 3 Jahre im Geschäft 
tätigen Arbeiter werden keine Darlehen gewährt. 
Die Abtragung des Kapitals und Zinses hat in wöchentlichen Raten innerhalb 
10—15 Jahren zu erfolgen und nehmen wir hierbei Rücksicht auf alle in Betracht 
kommenden Verhältnisse.“
	        

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Die Freiwilligen Sozialen Fürsorge- U. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel U. Industrie Im Deutschen Reiche. Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, 1913.
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