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Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Bibliographic data

fullscreen: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

222* Mech. Tricotweberei Mattes & Lutz A. G., Besigheim. 
Seit ungefähr 20 Jahren besteht die Einrichtung, den Arbeitern und Arbeiterinnen, die 
mindestens 7 Jahre ununterbrochen bei der Firma beschäftigt sind, alljährlich einen zehn 
tägigen Erholungsurlaub zu gewähren. Dieser Urlaub wird in einem Luftkurort des Schwarz 
waldes verbracht, wo den Teilnehmern in einem guten Gasthaus vorzügliche Verpflegung 
geboten wird. Die sämtlichen Kosten einschließlich derjenigen für die Hin- und Rückfahrt 
trägt die Firma, die überdies für die Urlaubszeit den vollen Lohn weiterbezahlt. In dem 
Genuß der Ferien sind jetzt etwa 50 Personen, Männer, Frauen und Mädchen; die Ausgaben 
für diese Ferien belaufen sich jährlich auf rund 3100 M. 
Sodann hat die Firma auch schon seit 20 Jahren ein Konsumgeschäft eingerichtet und 
gibt darin die gangbarsten Lebens- und Genußmittel, -die im Großen eingekauft werden, zu 
Selbstkostenpreisen ab. Dies bedeutet besonders für die verheirateten Arbeiter eine ganz 
erhebliche Ersparnis, die in manchen Fällen 40—50 M. jährlich beträgt. Die Verwaltungs 
kosten dieses Konsumgeschäfts betragen im Jahr rund 1200 M. und werden von der Firma 
allein getragen. Außerdem besorgt die Firma für ihre Arbeiter auch noch den Großeinkauf 
von Kohlen, Briketts usw., ferner von Eiern und Kartoffeln, und auch diese Sachen werden 
zu Einkaufspreisen ohne Aufschlag abgegeben. 
In den Wintermonaten von November bis einschließlich März erhalten sämtliche Arbeiter 
und Arbeiterinnen morgens vor Beginn der Arbeit unentgeltlich in reichlicher Menge Kaffee 
mit Milch und Zucker, was besonders von den auswärts wohnenden Mädchen, die daheim 
kein warmes Frühstück zu sich nehmen, als große Annehmlichkeit geschätzt wird. Diese 
Einrichtung kostet jährlich rund 800 M. 
Um wiederholt geäußerten Wünschen der Arbeiter zu entsprechen und um der Anti 
alkoholbewegung zu folgen, läßt die Firma seit einem Jahr in eigenem Betrieb auch Brause 
limonaden mit Fruchtsaft herstellen und gibt diese Getränke zu Selbstkostenpreisen ab. 
Hauptsächlich in der warmen Jahreszeit sind die Limonaden stark begehrt und werden vor 
allem von den Mädchen gern gekauft. 
In den Fabrikräumen sind in geräumigen, hellen und heizbaren Zellen Wannenbäder 
eingerichtet, die von den Arbeitern und Arbeiterinnen während der Arbeitszeit völlig kosten 
frei benutzt werden dürfen. 
Zur zinsbringenden Anlegung auch kleiner Beträge bietet eine Fabriksparkasse Gelegen 
heit, die allerdings vorerst nur in geringem Maße benutzt wird. 
Die gesamten Ausgaben für die Wohlfahrtseinrichtungen belaufen sich auf etwa 15 000 M., 
d. s. bei einem Reingewinn von 120 000 M., der dem Durchschnitt der letzten Jahre entspricht, 
rund 12 Prozent des Jahreseinkommens der Gesellschaft. 
Die Firma macht die Erfahrung, daß ihre Wohlfahrtseinrichtungen als solche aner 
kannt werden und daß sie auch insofern gute Früchte tragen, als sie der Firma einen gut 
geschulten, seßhaften Arbeiterstamm erhalten.
	        

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Die Freiwilligen Sozialen Fürsorge- U. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel U. Industrie Im Deutschen Reiche. Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, 1913.
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