Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

305* 
Arnold Schindler, G. m. b. H., 
Zigarrenfabrik, Herbolzheim. 
Die Firma wurde im Jahre 1854 gegründet und hat sich nach und nach aus ganz kleinen 
Anfängen zu einem Betrieb, der ca. 3000 Arbeiter und Arbeiterinnen beschäftigt, entwickelt. 
Diese Industrie war zu dieser Zeit noch sehr wenig im badischen Oberland vertreten 
und hat sich, da sie sich der Landwirtschaft anzupassen verstand, zum Segen der hiesigen 
Bevölkerung entwickelt. Den Arbeitern ist gestattet, jederzeit, wenn es viel Feldarbeit gibt, 
von der Arbeit in der Fabrik weg zu bleiben, so daß die Landwirtschaft dadurch nicht leidet. 
Die Gründer waren Arnold Schindler und Philippine Schindler geb. Behrle. Deren 
Söhne Carl und Hugo Schindler brachten dann das Geschäft zu hoher Blüte. 
Sie waren jederzeit bereit den Arbeitern zu helfen und haben viel Gutes getan, das 
jetzt nicht mehr nachgewiesen werden kann. 
KRANKENHAUS. Der Gemeinde Herbolzheim schenkten sie im Jahre 1899 ein 
Krankenhaus, das außer den Arbeitern auch den anderen Einwohnern zugute kommt. 
Nach deren Tode wurde von der Familie das Geschäft in eine G. m. b. H. umgewandelt. 
Es befinden sich heute noch sämtliche Anrechte in Händen von Familienmitgliedern. 
STIFTUNG. Von den beiden Witwen Frau Elise und Amelie Schindler wurde im Jahre 
1904 eine Stiftung von 75 000 M. zugunsten der Arbeiter der Firma gemacht. Das 
Statut lege ich hier bei. 
Statut. 
§ x. Das Vermögen der Stiftung besteht aus einem Kapital von 
75 000 M. Fünfundsiebzigtausend Mark, 
welches bei der Firma Arnold Schindler G. m. b. H. als vierprozentiges Darlehen ange 
legt wird. Die Einnahmen der Stiftung ergeben sich: 
1. aus den Zinsen des Kapitals, 
2. aus etwaigen Zuwendungen. 
§ 2. Der Zweck der Stiftung ist: 
1. in erster Linie die Arbeiter der Firma Arnold Schindler G. m. b. H. und deren hinter- 
lassene nächste Angehörige in unverschuldeten Notfällen zu unterstützen z. B.: 
a) in Krankheitsfällen, in denen das von der Krankenkasse gewährte Krankengeld 
nach den Verhältnissen unzureichend erscheint; 
b) in Fällen, in denen Arbeiter durch Krankheits- oder Todesfälle, insbesondere durch 
den Tod des Ehemannes oder der Ehefrau oder durch besondere ungünstige Ver 
hältnisse, wie große Zahl unmündiger Kinder und dergleichen unverschuldet in 
Not geraten sind. 
2. Um allgemeine Wohlfahrtseinrichtungen z. B. Kinderbewahranstalten, Koch- und 
Haushaltungsschulen zu fördern; 
3. Um Prämien an Arbeiterinnen, die eine Koch- und Haushaltungsschule besuchen, 
zu gewähren. 
Seither sind laut Statuten ca. 20 000 M. an die Arbeiter verteilt worden. 
Die Firma selbst hat in den letzten 10 Jahren 65000 M. freiwilligen Zuschuß 
der Fabrikkrankenkasse gegeben, sowie einen Pensionsfonds für Meister und 
Angestellte angesammelt. Die Statuten hierfür werden später als Ergänzung zu der staat 
lichen Versicherung aufgestellt werden. 
Ferner wurden für die Beamten und Meister Wohnhäuser im Werte von ca. 
80 000 M. gebaut. 
Die Fabriksparkasse gibt unverzinsliche Darlehen bis zum Betrage von ca. 400 M. 
Die Spareinlagen werden mit 5 % verzinst. 
*20
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Freiwilligen Sozialen Fürsorge- U. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel U. Industrie Im Deutschen Reiche. Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.