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Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Bibliographic data

fullscreen: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

356* 
Warenhaus Hermann Tietz, Berlin. 
Fortbildungsschulklasse des Warenhauses Hermann Tietz, Berlin. 
die weiblichen Lehrmädchen obligatorisch geworden ist, ist die Schule der Firma Hermann 
Tietz von den Behörden als Ersatz für die Pflichtfortbildungsschulen anerkannt worden. Ab 
bildung 5 gibt das Schulzimmer wieder, in dem gerade eine Unterrichtsstunde abgehalten wird. 
RABATT. Neben allen diesen Einrichtungen gewährt die Firma ihren Angestellten da 
durch eine besondere Vergünstigung, daß sie ihnen beim Einkauf im Hause einen bestimm 
ten Rabatt bei Waren für eigenen Bedarf gewährt. Dieser erhöht sich beim Einkauf der 
während der Tätigkeit getragenen Kleidungsstücke. 
STIFTUNGEN. Um den langjährigen Mitarbeitern ein sorgenfreies Alter zu gestatten, 
hat der Inhaber der Firma Hermann Tietz, Herr Oscar Tietz, anläßlich des 25 jährigen Be 
stehens der Firma am 21. April 1907 für eine Pensions-, Witwen- und Waisenkasse die 
Summe von 500 000 M. gestiftet. Die Firma hat ferner einen laufenden Beitrag von 7 % 
der pensionsfähigen Gehälter sämtlicher Kassenmitglieder, mindestens jedoch 70 000 M. 
jährlich garantiert. Mitglied der Pensionskasse kann jeder Angestellte werden, der ein 
Jahresgehalt von mindestens 2000 M. bezieht und ein Jahr bei der Firma Hermann Tietz 
tätig ist. Die Kasse gewährt ihren Mitgliedern bei eingetretener dauernder Dienstunfähig 
keit oder spätestens nach vollendetem 65. Lebensjahre eine Pension von 45 - 60% des jähr 
lichen Durchschnittseinkommens bis zu 8000 M. Eine entsprechende Entschädigung wird 
an die Witwen und Waisen gezahlt. Zurzeit beläuft sich das Kapital der Pensionskasse 
bereits auf 1 100000 M. 
Der hochherzige Inhaber der Firma Hermann Tietz, Herr Oscar Tietz, hat ferner an 
läßlich seiner jüngst stattgefundenen Silberhochzeit eine weitere Stiftung errichtet, die 
speziell den Angestellten, welche nicht der Pensionskasse angehören, zugute kommen soll, 
und zwar soll aus den Erträgnissen der Oscar- und Betty-Tietz-Stiftung Angestellten in 
Fällen der Not eine besondere Unterstützung zuteil werden. Diese Stiftung von 100000 M. 
gliedert sich der bereits von Herrn Hermann Tietz vor mehreren Jahren errichteten Stiftung 
im Betrage von 60 000 M. an.
	        

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Die Freiwilligen Sozialen Fürsorge- U. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel U. Industrie Im Deutschen Reiche. Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, 1913.
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